1. September 2017

Pressemitteilung

Söder: Kostenfreies Bayern-WLAN auf der Plassenburg

Start am „Tag der offenen Plassenburg“

„Ab Samstag kann auf der Plassenburg ob Kulmbach kostenlos, rund um die Uhr, ohne Begrenzung, sicher und mit Jugendschutzfilter im Internet gesurft werden“, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder aus Anlass der Freischaltung der auf dem gesamten Burgareal verteilten Hotspots zum „Tag der offenen Plassenburg“ mit. „Mit dem neuen modernen Serviceangebot können die Besucher direkt vor Ort mehr Informationen über die Plassenburg abrufen und Erinnerungsfotos versenden“, so Söder.

Der Freistaat Bayern soll bis 2020 mit einem engmaschigen Netz von kostenfreien WLAN-Hotspots überzogen werden. Von mindestens 20.000 freien BayernWLAN-Hot-spots sollen 8.000 Hotspots an den bayerischen Universitäten und Hochschulen entstehen. Weitere 20.000 Hotspots sind an den bayerischen Schulen vorgesehen. „Mit dem BayernWLAN erhält jede Stadt und jede Gemeinde die Möglichkeit, Bürgern und Touristen an ihren attraktiven Plätzen die digitale Welt zu erschließen. Digitalisierung ist kein Privileg der Großstädte. Mit unserer Initiative für freies WLAN wollen wir insbesondere den ländlichen Raum stärken und so für digitale Chancengleichheit und gleich-wertige Lebensbedingungen in ganz Bayern sorgen“, so Söder. Der Einstieg in das freie BayernWLAN ist leicht und praktisch: Jeder Hotspot heißt „@BayernWLAN“. Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert. Seit Start der Initiative Anfang 2015 wurden bereits mehr als 8.900 Zugangspunkte ins BayernWLAN realisiert. An mehr als 1.200 kommunalen Standorten befindet sich das BayernWLAN bereits in der Umsetzung. Das WLAN Zentrum Straubing unterstützt die Kommunen und koordiniert den Ausbau des BayernWLAN.

Die Bayerische Schlösserverwaltung veranstaltet zum ersten Mal einen „Tag der offenen Plassenburg“ in Kooperation mit Kulmbacher Partnern. Bei ganztägig freiem Eintritt in alle vier Museen auf der Burg sorgt ein abwechslungsreiches und spannendes Rahmenprogramm für die ganze Familie für eine Zeitreise in mittelalterliche Atmosphäre. „Die Plassenburg bietet einen einzigartigen Rahmen für ein solches Fest. Dabei können die Besucherinnen und Besucher das Wahrzeichen der Stadt einmal von einer ganz neuen Seite kennen lernen“, stellt der Heimatminister fest.

Durch eine Verbesserung der Verkehrserschließung in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Kulmbach und dem Landesdenkmalrat soll die Plassenburg noch attraktiver werden und neue Besucher anlocken, teilte Söder mit. Deshalb soll eine qualifizierte Fachfirma zur Erstellung eines unabhängigen Gutachtens zur denkmalgerechten und sicheren Erschließung beauftragt werden. Mit ersten Ergebnissen rechnet der Minister im kommenden Jahr. Neben der Verkehrserschließung sei auch eine Aufwertung der staatlichen Museen geplant. So werden laufend neue Exponate im „Hohenzollern-Museum“ präsentiert. Zur Saison 2017 etwa wurden drei neue Kupfergemälde aus dem 17. Jahrhundert aus einer 12-teiligen Ahnen-Serie erworben. Ab dem kommenden Jahr wird ein Holzmodell die Plassenburg im historischen Zustand um 1800 zeigen. Das neue Modell der Burganlage wird derzeit gefertigt. Das „Armeemuseum Friedrich der Große“ soll räumlich erweitert werden, um Platz für neue einzigartige Exponate zu schaffen, wie etwa für ein preußisches Offizierszelt aus der Zeit um 1760. Die genaue Ausgestaltung sei derzeit in Planung.


Pressemitteilung Nr. 387/17
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Pressemitteilung 1. September 2017

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