12. April 2018

Pressemitteilung

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth wiedereröffnet“

Feierliche Wiedereröffnung mit Staatsempfang und Opernpremiere // Bayern investiert 29,6 Millionen Euro in einzigartiges Theatermonument

„Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist wiedereröffnet. Ein einzigartiges Juwel barocker Theaterkultur erstrahlt in seinem ursprünglichen Glanz“, sagte Ministerpräsident Dr. Markus Söder beim Staatsempfang anlässlich der Wiedereröffnung des Opernhauses. „Bayreuth hat Welt-Niveau. Das Markgräfliche Opernhaus ist ein bedeutender Teil unserer kulturellen Identität, in Franken und ganz Bayern. Wir sind stolz auf unsere kulturellen Highlights, sie sind unsere Wurzeln, unsere Identität und unser Selbstverständnis“, so Söder weiter.

Nach einer Restaurierungszeit von knapp sechs Jahren wurde das Markgräfliche Opernhaus heute mit einem Festakt und der anschließenden Premiere der Oper Artaserse von Ministerpräsident Dr. Söder feierlich wiedereröffnet. Der Freistaat investierte mit 29,6 Millionen Euro kräftig in die Sanierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth. Als einzigartiges Monument barocker Theaterkultur ist das Opernhaus UNESCO-Weltkulturerbe.

Anlässlich der Wiedereröffnung brachte die Bayerische Theaterakademie August Everding die Oper Artaserse von Johann Adolph Hasse auf die Bühne des Markgräflichen Opernhauses. Mit der Aufführung von Artaserse wird an die Eröffnung des Opernhauses in Bayreuth im Jahre 1748 durch Markgräfin Wilhelmine angeknüpft. Die Schwester Friedrichs des Großen wählte dieses Werk für die Einweihungsfeierlichkeiten des von ihr mit Nachdruck betriebenen Neubaus.

Das Markgräfliche Opernhaus der damaligen Residenzstadt Bayreuth entstand ab 1744 in nur vier Jahren Bauzeit nach Plänen von Joseph St. Pierre. Es gehört zu den wenigen in Europa erhaltenen Theaterbauten des 18. Jahrhunderts und wurde 2012 in den Rang des UNESCO-Welterbes erhoben.

 

Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei
Telefon 089 2165-2407 und -2326, Telefax 089 2165-2114, presse@stk.bayern.de


Pressemitteilung 12. April 2018

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