Im Restaurierungszentrum der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen arbeitet seit 1999 eine Gruppe von Restauratoren verschiedener Fachrichtungen an der Erarbeitung eines einheitlichen Dokumentationsschemas. Anlass zur Gründung dieser Arbeitsgruppe war das gemeinsame Anliegen, ein übergeordnetes Grundschema für Dokumentationen zu erarbeiten, das sowohl von allen Fachwerkstätten der Schlösserverwaltung als auch von freiberuflichen Restauratoren, die für die Institution tätig sind, genutzt werden kann.
Ziel war es, eine Systematik vorzulegen, mit der einheitlichere, vergleichbare Dokumentationen entstehen, die die Einhaltung unserer Mindestanforderungen garantieren - dies auch im Hinblick auf eine in der Zukunft angestrebte zentrale Archivierung. Hierzu wurden beispielsweise die Anforderungen an alterungsbeständige Dokumentationsmaterialien klar definiert.
Es wurden folgende Informationsblätter und Dokumentationsschemata erarbeitet:
Allgemeine Richtlinien zur Erstellung von Restaurierungsdokumentationen (pdf-Datei, 22 KB)
Liste alterungsbeständiger Materialien für Dokumentationen (pdf-Datei, 41 KB)
Dokumentationsdeckblatt mit vorgegebenem Inhaltsverzeichnis:
Dokumentationsdeckblatt als pdf-Datei, 22 KB
Dokumentationsdeckblatt als Word-Datei, 60 KB
Dokumentationsdeckblatt mit vorgegebenem Inhaltsverzeichnis zur Baurestaurierung:
Dokumentationsdeckblatt Baurestaurierung als pdf-Datei, 22 KB
Dokumentationsdeckblatt Baurestaurierung als Word-Datei, 230 KB
Fotoprotokoll:
Fotoprotokoll als pdf-Datei, 72 KB
Fotoprotokoll als als Word-Datei, 214 KB
Vorlage für bedruckte Fotokartons:
Vorlage Fotokarton als pdf-Datei, 29 KB
Vorlage Fotokarton als Word-Datei, 230 KB
Die vorstehenden Informationsblätter und Dokumentationsschemata stehen für Sie als pdf-Dateien bzw. als Word-Dokumente zur Verfügung. Bitte wählen Sie die entsprechende Datei durch Anklicken aus!
Diese Vorgaben gelten verbindlich für alle Restaurierungsarbeiten innerhalb und im Auftrag der Schlösserverwaltung. Trotzdem sind sie ausreichend flexibel, sodass auch individuelle bzw. fachrichtungsbezogene Besonderheiten bei Objekten bzw. Projekten eingearbeitet werden können, ohne das Grundschema zu verlassen. Seit Juli 2001 finden diese Richtlinien nun Anwendung und haben sich weitgehend bewährt. Neue Erfahrungen und Erkenntnisse sollen auch weiterhin eingearbeitet werden und einen aktuellen Stand gewährleisten.
Mitgearbeitet haben Peter Axer (Grafikrestaurierung), Marion Biesalski (Skulpturenrestaurierung), Rainer Herrmann (Fotografie), Beate Kneppel (Textilrestaurierung), Sonja Seidel (Gemälderestaurierung), Thomas Steffny und Stephan Wolf (Restaurierung von Wandmalerei und architekturgebundenen Oberflächen).