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Inhalt:

Ehebande – (Ohn-)Macht der Frauen?

Sonderausstellung im Rahmen des Projekts
„WIRKSAM – Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter“

Schloss Neuburg/Donau · 6. Dezember 2025 – 1. März 2026

 

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten von Schloss Neuburg zugänglich und im Eintrittspreis enthalten.

 

Bild: Blick in die Sonderausstellung

 

Am historischen Ort wird die Geschichte der Zollernprinzessin Margarethe erzählt, die nach dem Tod ihres zweiten Gatten ihr Schicksal selbst in die Hand nahm. Im Tausch für ihren inhaftierten Schwiegervater handelte sie sich eine gute Versorgung aus und heiratete schließlich eigenmächtig ihren Hofmeister. Eine solche Ehe mit einem nicht ebenbürtigen Partner war für Töchter des Hochadels nicht vorgesehen und hatte massive Konsequenzen. Margarethe gelang immerhin, was anderen verwehrt blieb, denn ihre Nichte Barbara musste den Versuch einer nicht standesgemäßen Ehe bitter bezahlen – mit jahrelanger strenger Haft. An das weitgehend unbekannte Thema morganatischer Ehen im Spätmittelalter knüpfen sich auch allgemeine, erstaunlich aktuelle Fragen von weiblichen Rollenbildern und Schönheitsidealen.

 

Bild: Titel des Projektflyers

Begleitprogramm zur Ausstellung

Zur Sonderausstellung bieten wir in Schloss Neuburg ein vielfältiges Begleitprogramm für Erwachsene und Kinder an.

Die einzelnen Programmpunkte finden Sie auch im Veranstaltungskalender bzw. bei den Themenführungen/ Aktionen für Familien.

Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist für einen Teil des Begleitprogramms eine Anmeldung erforderlich; Informationen dazu finden Sie bei den einzelnen Terminen.

 

Das Projekt

Informationen zum Projekt „WIRKSAM – Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter“ haben wir hier für Sie zusammengestellt.