Kaisersaal, Augustiner Chorherrenstift
Liebe Freundinnen und Freunde der bayerischen Schlösser, Gärten und Seen,
ein wahrliches Winterwunderland eröffnet sich im Schlosspark Linderhof oder im Englischen Garten. Die erfrischend klare Luft lädt zu einem Spaziergang ein und wem es dann doch etwas zu kühl wird, der kann sich nach Drinnen begeben und sich etwa im Marstallmuseum in Nymphenburg ein Bild davon machen, wie im 17. und 18. Jahrhundert die kalte Jahreszeit genutzt wurde: In der Faschingszeit fuhr der Hofstaat kostümiert mit prächtigen Schlitten aus oder nachts mit Fackeln und veranstaltete auch Turniere, sogenannte „Schlittenkarussells“.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Wandeln durch unsere Gartenanlagen und Ausstellungen.
signaturIhr Bernd Schreiber

Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung
 
Ein Madonnenbild von Joseph Stieler kehrt zurück
Madonna in Anbetung, 1817, Joseph Stieler
Schloss Nymphenburg ist um ein Exponat reicher. Mit dem Erwerb des Madonnenbildes von Joseph Stieler gelang der Bayerischen Schlösserverwaltung die Rückführung eines bedeutenden Kunstwerks an seinen authentischen Ort, dem Schloss Nymphenburg. Joseph Stieler, der Schöpfer der berühmten Schönheitengalerie in Schloss Nymphenburg, malte das für ihn ungewöhnliche Bildmotiv der „Madonna in Anbetung“ 1817 für die bayerische Königin Karoline, die Gemahlin König Max I. Josephs. Auf einem zeitgenössischen Raumaquarell ist das sehr berührende, vom Künstler signierte und datierte Gemälde im Kabinett des Appartements der Königin dargestellt. Da dieser Raum heute nicht mehr existiert, schmückt das Gemälde nun das benachbarte Schlafzimmer der Königin. Seit Mitte Januar ist die hochkarätige Neuerwerbung dort zu besichtigen.
 
Schloss Nymphenburg
 
„Liebe ging schon immer durch den Magen!“
Detail aus Liebesgarten aus dem Hausbuch von Schloss Wolfegg, um 1475 (fol. 24v) , Foto und Faksimile: Bayerische Schlösserverwaltung
Ein weiteres Highlight zur  Cadolzburger Sonderausstellung „Das Buch von guter Speise“  können unsere Besucher am Valentinstag erleben. Im Anschluss an den abendlichen Ausstellungs- und Burgbesuch zum Thema Kochen und Tafeln genießen die Teilnehmer ein eigens zusammengestelltes Menü im Hotel Sporcher Nest.
 
Der exklusive Abend  beginnt am 14. Februar um 17 Uhr.
 
Anmeldung bis 11. Februar unter burg-cadolzburg@bsv.bayern.de
Teilnehmerzahl begrenzt
Preis: 25,00 € inklusive Burgeintritt, Führung und Dreigangmenü, Getränke exkl.
 
Weitere Informationen
 
Scagliola: Mehr als Stuckmarmor
Residenz München, Reiche Kapelle, Scagliola-Tafel
Wer die Münchener Residenz betritt, bleibt sicher immer wieder staunend vor den leuchtend bunten Wandbildern stehen, die sich an den Wänden des Antiquariums oder der sogenannten Trier- und Steinzimmer befinden. Diese verleihen der Münchener Residenz einen wahrhaft kaiserlichen Glanz, der ohne die Familie Fistulator nicht möglich gewesen wäre. Denn nur die Künstlerdynastie Fistulator beherrschte das eifersüchtig gehütete Geheimnis, leuchtend bunte Bilder aus „Scagliola“ herzustellen, verblüffend plastisch und tiefenräumlich wirkende Wand- und Möbeldekorationen aus Hunderten von gegossenen, ausgeschnittenen und eingelegten Stuckmarmorplättchen. Mehr zur Familie Fistulator und ihre Ausstattungskunst erfahren Sie in unserem neuen Blogbeitrag zum Thema „Mehr als nur Pfeiffen“.
 
Zum Blogbeitrag
 
Würzige Zeiten – Podiumsdiskussion auf der Cadolzburg
Würzige Zeiten – Podiumsdiskussion auf der Cadolzburg
Anlässlich des noch bis 17. Februar in der Cadolzburg ausgestellten ältesten deutschsprachigen Kochbuches „Das Buch von guter Speise“ aus dem 14. Jahrhundert gibt es nochmals ein besonderes Veranstaltungs-Schmankerl: Wer über Gewürze, Rezepte und feine Speisen früher und heute allerhand erfahren will, ist am 8. Februar um 17 Uhr zur Fachsimpelei zwischen Spitzenkoch Christian Mittermeier (Villa Mittermeier, Rothenburg o.T.) und Uta Piereth (Kuratorin der Ausstellung) eingeladen.
 
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird erbeten unter
burg-cadolzburg@bsv.bayern.de
 
Zur Ausstellung
 
Mythologisches in der närrischen Zeit: Fasching am Hof
Rennschlitten von Max Emanuel, Marstallmuseum Schloss Nymphenburg
Im Februar nähert sich auch die Faschingszeit – Grund genug sich einmal eines unserer Exponate aus dem Marstallmuseum genauer anzusehen: Kurfürst Max Emanuel ließ 1684 einen prächtigen Rennschlitten anfertigen, dessen Vorderseite eine siebenköpfige Hydra im Kampf mit Herkules zeigt. Mit diesem Schlitten reiste Max Emanuel von einem Festspektakel zum nächsten. Umzüge mit spektakulär dekorierten Schlitten gehörten gerade in der Faschingszeit zu den höfischen Vergnügen. Themen zur Dekoration der Schlitten und zu den Kostümen der Adligen lieferte dabei die antike Mythologie. Warum sich Max Emmanuel für Herkules entschieden hat? Lesen Sie es in unserem Blogbeitrag aus dem Jahr 2012 nach – und schauen Sie sich den Schlitten am besten gleich auch in voller Pracht im Nymphenburger Marstallmuseum an! 
 
Zum Blogbeitrag
 
Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
Schloss Nymphenburg, Eingang 16, 80638 München
Postanschrift: Postfach 20 20 63, 80020 München

Telefon (0 89) 1 79 08-0, Telefax (0 89) 1 79 08-154
poststelle@bsv.bayern.de

Vertretungsberechtigter: Bernd Schreiber (Präsident)
behördlicher Datenschutzbeauftragter: Cajetan Eder

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE129523435
Zoll-/EORI-Nummer: DE4781333