Liebe Freundinnen und Freunde der bayerischen Schlösser, Gärten und Seen,

einen guten und erfolgreichen Start in das neue Jahr, das uns hoffentlich viel von der Normalität zurückbringt, die wir in unserem (Kultur-)Leben so herbeisehnen - das wünscht Ihnen die Bayerische Schlösserverwaltung von ganzen Herzen!

Prächtige Schlitten, edle Wandbehänge und kunstvolle Kamine – in unseren Schlössern, Burgen und Residenzen trifft man auf viele Schätze, die an die kalte Jahreszeit erinnern. Wir widmen uns in diesem Monat den winterlichen Eindrücken und Geschichten, die in unseren Häusern zu finden sind. Lassen Sie sich inspirieren.

Bleiben wir gespannt, was das neue Jahr uns allen bringt und lassen Sie uns gemeinsam optimistisch auf das Kommende blicken. Eine positive Kleinigkeit aus dem Schloss Nymphenburg: https://www.youtube.com/watch?v=6qBhvqicZ-c&feature=youtu.be.

Bis dahin verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

signaturIhr Bernd Schreiber

Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung
 
Auf die Kufen, fertig, los!
Sobald der erste Schnee fällt, treibt es Groß und Klein zum Schlittenfahren hinaus in die zauberhafte Winterlandschaft. Das war in den vorherigen Jahrhunderten und am bayerischen Hof nicht anders, allerdings fuhr man damals mit prächtig verzierten Figurenschlitten durch das herrliche Weiß. Schlittenparaden gehörten zu den beliebtesten Wintervergnügungen am Hof. Im Marstallmuseum in Schloss Nymphenburg erinnern einige außergewöhnliche Schlitten an dieses winterliche Vergnügen.
 
Zum Marstallmuseum
 
Frauenpower bei Hofe
Sie waren nicht nur Mütter, Schwestern und Gattinnen – sie waren Herrscherinnen, Bauherrinnen, Diplomatinnen und lenkten die Geschicke ihrer Familien: Die Rede ist von „Frauen am Hof“. Unser Schlösserblog widmet sich 2021 diesem in der Geschichtsschreibung oft nachlässig behandelten Thema im Rahmen einer größeren Blogreihe. Die Beiträge drehen sich um das Leben und Wirken von außergewöhnlichen weiblichen Persönlichkeiten, die in Verbindung mit unseren Burgen, Schlössern und Residenzen stehen – quer durch die bayerische Geschichte hindurch. Den Anfang macht unsere Museumsreferentin Frau Dr. Uta Piereth, die in ihrem Artikel über das spannende Leben von Elisabeth von Bayern-Landshut berichtet.
 
Zum Blogartikel
 
So weiß wie Schnee
In vielen unserer Schlösser und Residenzen finden sich prächtige sogenannte »Weiße Säle«. Ein wunderbares Beispiel ist der Weiße Saal in Schloss Fantaisie bei Bayreuth, der 1763 unter Herzogin Elisabeth Friederike Sophie, der Tochter von Markgräfin Wilhelmine, ausgebaut und 1793 im Stil des Klassizismus umgewandelt wurde. Durch den Stuckdekor wird der Raum als Festsaal eines Garten- und Sommerschlosses ausgewiesen. Die Schmucktrophäen der Decke nehmen auf den Jahresverlauf Bezug: Auf den Winter etwa verweisen Waffen und Jagdhörner.
Zum Weißen Saal
 
Gut gewappnet gegen die Kälte
Jahreszeitenallegorien sind ein beliebtes Thema in der bildenden Kunst, um den Kreislauf der Natur und das Vergehen der Zeit darzustellen. Eine besonders entzückende Variante davon ist in der Porzellansammlung der Residenz Ansbach zu finden. Die vier Figürchen entstanden im 18. Jahrhundert in der Porzellanmanufaktur Meissen. Jedes davon besitzt charakteristische Attribute und die typische Kleidung der jeweiligen Jahreszeit. Die Dame, die den Winter repräsentiert, hat sich gegen die kalten Temperaturen mit einem pelzbesetzten Mantel und einer Haube gewappnet und birgt ihre Hände in einem wohlig warmen Muff. So lässt sich die Winterkälte gut aushalten.
 
Residenz Ansbach
 
Ein Monat – ein Teppich
Einen kunstvollen Jahresüberblick kann man sich in der Residenz München in den sogenannten Trierzimmern verschaffen. Zu allen zwölf Monaten findet man hier eindrucksvolle Wirkteppiche, die in genreartigen Szenen die für den jeweiligen Monat charakteristischen Arbeiten und Beschäftigungen zeigen. Die wertvollen Kunstwerke entstanden in den Jahren 1610-14 in der Wirkteppichmanufaktur Hans van der Biests in München nach Entwürfen von Peter Candid. Der Teppich zum Monat Januar stellt eine höfische Tischgesellschaft bei Speis und Trank dar – das war natürlich lange Zeit vor Corona und dem Zeitalter des Social Distancing …
 
Zu den Trierzimmern
 
#ForeverYoung mit Ludwig II.
Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
Schloss Nymphenburg, Eingang 16, 80638 München
Postanschrift: Postfach 20 20 63, 80020 München

Telefon (0 89) 1 79 08-0, Telefax (0 89) 1 79 08-154
poststelle@bsv.bayern.de

Vertretungsberechtigter: Bernd Schreiber (Präsident)
behördlicher Datenschutzbeauftragter: Datenschutzbeauftragter@bsv.bayern.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE129523435
Zoll-/EORI-Nummer: DE4781333