Liebe Freundinnen und Freunde der bayerischen Schlösser, Gärten und Seen,
ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr und hoffe, dass Sie die Feiertage in vollen Zügen genießen konnten und mit frischer Energie ins Jahr 2024 gestartet sind.

Planen Sie bereits jetzt Ihre zukünftigen Besuche in unseren Schlössern und Burgen mithilfe der neuen Besucherinformation 2024. Besuchen Sie das Opernhausmuseum in Bayreuth, das mit dem German Design Award 2024 ausgezeichnet wurde und tauchen Sie ein in die Welt der barocken Oper. Freuen Sie sich bei einem Spaziergang durch den Schlosspark Nymphenburg über den frisch restaurierten Fassadenbrunnen an der Magdalenenklause oder begleiten Sie uns bei einer Sonderführung auf den Spuren von Friedrich Ludwig von Sckell in der Residenz München und entdecken Sie seine bedeutende Gartenkunst. In der Residenz sollten Sie unbedingt auch in den Steinzimmern vorbeischauen, um die kostbaren Wandteppiche aus dem 17. Jahrhundert im neuen Licht zu erleben.
 
Ich freue mich auf ein neues Jahr der Entdeckungen und kulturellen Höhepunkte und hoffe, Sie bald wieder in unseren Sehenswürdigkeiten empfangen zu dürfen! 
signaturIhr Bernd Schreiber

Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung
 
Neue Besucherinformation für 2024
Pünktlich zum Jahreswechsel hat die Schlösserverwaltung die aktualisierte Besucherinformation 2024 herausgebracht. Diese kompakte Broschüre enthält alle wesentlichen Informationen zu den 45 staatlichen Schlössern, Burgen und Residenzen: Fotos und Kurztexte, Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Informationen zum Führungsangebot, zu Restaurants und zur öffentlichen Verkehrsanbindung. Auch Hinweise zur Barrierefreiheit sind auf einen Blick ersichtlich. Das Heft erscheint zweisprachig in Deutsch und Englisch.

Die »Besucherinformation 2024« ist ab sofort in den Museumsläden der Schlösser sowie im Online-Shop der Bayerischen Schlösserverwaltung gegen eine Gebühr von 1,- Euro erhältlich.
Zum Shop
 
Opernhausmuseum in Bayreuth erhält German Design Award 2024
Das neue Museum, das seit Mai 2023 das berühmte Markgräfliche Openhaus Bayreuth zum »Markgräflichen Opernhaus: Welterbe & Museum« ergänzt, wurde mit dem German Design Award 2024 in der Kategorie »Excellent Architecture« ausgezeichnet. Unter der Leitung von Dr. Cordula Mauß und Christa Röthle von der Bayerischen Schlösserverwaltung entwickelten das Architekturbüro Sichau&Walter sowie das Gestalterbüro szenographie valentine koppenhöfer eine architektonische Formensprache, die Elemente der barocken Pracht bewusst in eine zeitgenössische Form übersetzt.

Die Dauerausstellung ermöglicht den Museumsgästen Einblicke in die Bayreuther Theaterlandschaft, das Leben von Markgräfin Wilhelmine, die Architektur des Opernhauses und die Welt der barocken Oper. Die aufwändig gestalteten Ausstellungsräume sind mit zahlreichen interaktiven Stationen, Modellen und Originalstücken ausgestattet und machen Barocktheater mit allen Sinnen erlebbar.
Zum Opernhausmuseum
 
Residenz München: Lichtschutz in den Steinzimmern
Vor kurzem wurden sämtliche Lichtschutz-Screens der Steinzimmer in der Residenz München ausgetauscht. Trotz schwacher Wintersonne wirken die Zimmer jetzt luftiger und heller.

Die Steinzimmer beherbergen sehr kostbare Wandteppiche aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die mit Goldfäden gewirkten Tapisserien gehören zum wertvollsten Inventar der Residenz und sind äußerst lichtempfindlich.

Aus diesem Grund waren die Fenster in diesen Räumen bisher mit einem Lichtschutz abgehängt, durch den kein Tageslicht eindringen konnte. Die Vollverdunkelung war zwar aus konservatorischer Sicht optimal, der Raumeindruck wurde dadurch allerdings massiv beeinträchtigt. Aus diesem Grund hat nun die Abteilung Präventive Konservierung der Bayerischen Schlösserverwaltung einen neuen Lichtschutz aus Polyesterfaser angebracht, der die Schutzanforderungen von maximal 50 Lux erfüllt, aber trotzdem lichtdurchlässig ist und die Fensterstruktur erahnen lässt.
Zur Präventiven Konservierung
 
Auf den Spuren von Friedrich Ludwig von Sckell in der Residenz München
Haben Sie bereits die Sonderausstellung über Friedrich Ludwig von Sckell, den bedeutendsten deutschen Gartenkünstler des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, in der Residenz München gesehen? Falls nicht, haben Sie bis 23. Februar 2024 noch Gelegenheit dazu.  

Wer noch mehr über Sckells Gartenkunst erfahren möchte, kann den Besuch mit einer Themenführung verbinden. Ursula Simon-Schuster führt unter dem Titel »Gartenkünstler und Stadtplaner Sckell« am 14. Januar 2024 um 13.30 Uhr durch die Ausstellung. Treffpunkt ist der Vorraum zur Kasse in der Residenz München, die Teilnahme kostet 3,- Euro zuzüglich des Eintritts für das Residenzmuseum. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zur Ausstellung
 
Brunnen an der Magdalenenklause erstrahlt im neuen Glanz
Dank der großzügigen Unterstützung der Mooseder-Stiftung konnte nun die Restaurierung des Fassadenbrunnens an der Magdalenenklause im Schlosspark Nymphenburg abgeschlossen werden.

Die Magdalenenklause, eine von vier Parkburgen im Schlosspark Nymphenburg, wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Auftrag Kurfürst Max Emanuels durch Joseph Effner errichtet. Das Gebäude mit seiner bewusst ruinös gestalteten Architektur gehört zu jenen eigentümlichen Gartenbauten des späten 17. und 18. Jahrhunderts, in denen die Idee der Flucht aus dem höfischen Zeremoniell in die Abgeschiedenheit zur religiösen und philosophischen Besinnung, zur Einfachheit und zu stillem Naturgenuss ihren Ausdruck fand. Bemerkenswert früh zeigt sich bei der Magdalenenklause die Verwendung historisierender – nämlich romanischer, gotischer und maurischer – Bauformen.
Zur Magdalenenklause
 
#ForeverYoung mit Ludwig II.
 
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