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6. August 2020

Pressemitteilung

„Der Geschichte ein Gesicht geben“. Museumsreferentin der Bayerischen Schlösserverwaltung erhält Anerkennungspreis für Sonderausstellung „Flaschenpost“ auf der Cadolzburg

Unter dem Motto „Der Geschichte ein Gesicht geben“ rief der diesjährige Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ Schülerinnen und Schüler dazu auf, lokale Geschichte anhand von Biographien lebendig werden zu lassen. 28 Schülerprojekte wurden ausgezeichnet. Die Bayerische Schlösserverwaltung freut sich, dass die für Cadolzburg zuständige Museumsreferentin, Dr. Uta Piereth, in der Kategorie Mittelschule für ihre Mitwirkung am Beitrag „Flaschenpost aus der Vergangenheit – Zeitzeugen berichten“ ebenfalls mit einem Anerkennungspreis vom Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus ausgezeichnet wurde. Der Schülerlandeswettbewerb wird vom Bayerischen Kultusministerium in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte und weiteren Kooperationspartnern veranstaltet.

Die Sonderausstellung „Flaschenpost“ – ein einmaliges Projekt, entstanden aus einem seltenen Fund

Erfahren Sie die spannende Geschichte hinter der Sonderausstellung auf der Cadolzburg: Gärtner finden vor einiger Zeit im Halsgraben der Burg eine Flasche gefüllt mit unbeschädigten Papieren: Eines davon datiert auf das Jahr 1941. Daraus entstand ein einmaliges Projekt der Bayerischen Schlösserverwaltung in Zusammenarbeit mit der Geschichtsklasse der Mittelschule Cadolzburg, einem Historiker, dem Bayerischen Rundfunk und zwei Zeitzeugen. Das Ergebnis dieser Kooperation ist die kleine, partizipativ angelegte Sonderausstellung „Flaschenpost“, die derzeit auf der Cadolzburg zu sehen ist. Die Ausstellung ist im Eintritt der Cadolzburg inbegriffen und kann von Dienstag bis Sonntag während der Öffnungszeiten bis Anfang nächsten Jahres besucht werden.

Gespräche mit den Zeitzeugen und Texte der Schüler wurden in drei Hörstationen zusammen im BR-Studio Franken aufgenommen und sind ein Schwerpunkt der Ausstellung. Eine andere Perspektive bietet die nüchtern historische Darstellung zu den Funktionen der Burg bis 1945. Die Ausstellung beantwortet einige, aber nicht alle Fragen wie „Was steht auf den Dokumenten? Was hat es damit auf sich? Warum findet sich etwas Derartiges im Umfeld der im Mittelalter so bedeutenden Burg?“

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Franziska Wimberger
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 6. August 2020


 
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