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17. März 2021

Pressemitteilung

Schlösserverwaltung restauriert sieben Meter großes Wappen mit Kaiserkrone

Prachtvolles Natursteinkunstwerk über dem Haupteingang der Würzburger Residenz erstrahlt bald in neuem Glanz

Die Bayerische Schlösserverwaltung restauriert derzeit ein besonders prachtvolles Würzburger Wahrzeichen über dem Haupteingang der Residenz: 25 Meter über dem Residenzplatz an der Westfassade des Ehrenhofes thront das fürstbischöfliche Wappen – ein 20 Meter breites Sandsteinrelief im großen Schaugiebel, umrahmt von zwei Löwen und überfangen von einer gewaltigen Kaiserkrone. Dieses Natursteinkunstwerk ist 30 Jahre nach der letzten Restaurierung sehr verschmutzt, teilweise beschädigt und stark verwittert. Aus diesem Grund ist es seit Herbst vergangenen Jahres von einem Schutzdach verhüllt. Nun wird das Wappen, das teilweise noch Elemente aus dem Barock enthält, vom Staatlichen Bauamt Würzburg im Auftrag der Schlösserverwaltung aufwändig restauriert, gereinigt und konserviert. Absturzgefährdete Steinteile werden ersetzt, originale, barocke Oberflächen konserviert, die Oberflächen nach historischem Befund lasiert und der Taubenschutz erneuert.

Die stark angegriffene Kaiserkrone ersetzen Steinbildhauer unter Aufsicht des Restaurierungszentrums der Schlösserverwaltung durch eine Nachbildung aus Naturstein. Das sieben Meter hohe Wappen wurde von einem der bedeutendsten Baumeister des Barock, dem Ersten Hofbaumeister Lucas von Hildebrandt, erschaffen und war 1744 fertig gestellt. Es wird vom Fürstenhut bekrönt sowie von einer gewaltigen Kaiserkrone überfangen und von zwei mächtigen Löwen gehalten. Im Herbst 2021 soll das Wappen des Bauherren Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn fertig sein – pünktlich zum 40. Jahrestag der Ernennung der Würzburger Residenz zum UNESCO Weltkulturerbe.

Weitere Informationen zur Residenz Würzburg finden Sie unter www.residenz-wuerzburg.de.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Franziska Wimberger
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 17. März 2021


 
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