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Hofgarten Veitshöchheim

Bild: Hofgarten Veitshöchheim, Großer See mit Parnass

Als Rahmung des "Sommer- und Lusthauses", des heutigen Schlosses Veitshöchheim, entstand ab 1702 ein Blumengarten, der ungefähr quadratisch abgesteckt war. Der Zugang erfolgte von der Dorfstraße her. Daraus ergab sich die Anlage eines Vorgartens mit Haupteingang und Auffahrt. Auf der nördlichen Seite befand sich ein Nutzgarten mit einem Karpfenteich und auf der Südseite ein langgestreckter Baumgarten, der als Gehölz für Fasane und Wild diente.

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Indianische Pavillons

Unter Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau (reg. 1699-1719) wurden in den Jahren 1702/1703 die grundlegenden Arbeiten zur Umwandlung der Fasanerie in einen repräsentativen Garten durchgeführt. Die heute noch bestehenden Balustraden, Futtermauern, Umfassungsmauern, Hauptwege und Seen wurden angelegt.

Unter Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau (1749-1754) wurden durch Johann Wolfgang van der Auwera (1708-1756) die ersten Figurenzyklen geschaffen.

Die heute bestehende differenzierte Ausgestaltung des Gartens entstand ab 1763 durch Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755-1779). Er beauftragte den "bedeutendsten deutschen Gartenplastiker seiner Zeit" Ferdinand Tietz (1708-1777) mit der Schaffung weiterer Figurenzyklen. In nur wenigen Jahren zwischen 1765 und 1768 verwirklichte dieser den Auftrag. Die letzte Phase der figürlichen Ausstattung erfolgte von 1772 bis 1780 durch Johann Peter Alexander Wagner (1730-1809).

Bild: Küchengarten

Nach dem Tod von Seinsheims wurde die Bedeutung des Gartens lange Zeit nicht voll erkannt, bis in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Restaurierung des Gartens auf den Rokoko-Zustand von 1779 einsetzte. Dieser Garten dürfte der in inhaltlichen und auch praktisch nachvollziehbaren Bedeutungszusammenhängen differenzierteste Garten im deutschsprachigen Raum sein. Das kosmologische Programm dieses Gartens sieht das Schloss des Fürstbischofs als Sinnbild des Himmels. Die großen, frei gewachsenen Bäume am Schloss, am großen und kleinen See und im Rondell sind Zutaten des 19. Jahrhunderts.

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zu Schloss Veitshöchheim


Anschrift

Echterstrasse 10
97209 Veitshöchheim
Telefon 0931 91582
schloss.veitshoechheim@ bsv.bayern.de

Öffnungszeiten

Ganzjährig ab 8 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit (längstens bis 20 Uhr)

Führungen

Es gibt einen Audioguide für den Hofgarten, der auch als kostenpflichtige App für iPhone und Android verfügbar ist.

Audioguide Hofgarten + Gartenausstellung:
2,50 Euro regulär
1,50 Euro ermäßigt

Für Kinder gibt es in der Gartenausstellung im Schloss einen Audioguide in Form eines Hörspiels mit Marionetten.

Themenführungen in der Schlossanlage Veitshöchheim

Führungen der Touristik-Information Veitshöchheim im Hofgarten: Mai bis Oktober samstags um 11 Uhr
Weitere Informationen:
www.tourismus-veitshoechheim.de

Eintrittspreis

Eintritt frei

Barrierefreiheit

keine Einschränkung, Stufen können umfahren werden

Wasserspiele

April bis Oktober täglich von 13 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde

Anfahrt / Parken

nächstgelegener Bahnhof:

Veitshöchheim
www.bahn.de

nächstgelegene Haltestelle:

Bus ab Würzburg bis Veitshöchheim "Kirchplatz"

Schiffsverkehr:

Mit dem Schiff von Würzburg nach Veitshöchheim

Parkmöglichkeiten:

Parkplätze direkt am Main

Google Maps
Lageplan / Google maps™

Zuständige Verwaltung

Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg
Residenzplatz 2, Tor B
97070 Würzburg
Telefon 0931 35517-0
Fax 0931 35517-25
sgvwuerzburg@ bsv.bayern.de
www.residenz-wuerzburg.de


 
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