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Luftaufnahme
Schlosshof
Innenansicht der Marienkirche

Festung Marienberg – Würzburg

Auf dem seit der späten Bronzezeit besiedelten Marienberg befand sich im frühen 8. Jahrhundert wahrscheinlich ein Kastell der fränkisch-thüringischen Herzöge mit einer Kirche, die Ende des Jahres 741, spätestens 742 zur ersten Würzburger Bischofskirche erhoben wurde. Ab 1200 entstand eine ungewöhnlich große Burg, die im Spätmittelalter und in der Renaissance ausgebaut und erweitert wurde.

Die Erstürmung der Burg 1631 durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg veranlasste Johann Philipp von Schönborn, den Marienberg mit einem Kranz gewaltiger Bastionen zu umgeben, die das Erscheinungsbild der Burg maßgeblich prägen. 1945 brannte die Festung fast ganz aus, der Wiederaufbau dauerte bis 1990.

Die Marienkirche, deren Ursprünge auf das Jahr 706 nach Christi zurückgehen, der 40 m hohe Bergfried und das Brunnenhaus mit der über 100 m tiefen Zisterne sind eindrucksvolle Zeugnisse der über 1000-jährigen Geschichte der Festung Marienberg.

Vom Burghof aus ist der 1300 Quadratmeter große Fürstengarten zugänglich, der 1937/38 nach Plänen des frühen 18. Jahrhunderts wiederhergestellt wurde.

Im Zeughaus und im Fürstenbau zeigt heute das "Museum für Franken – Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Würzburg" seine reichen Kunstschätze. Das Museum wird nicht von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut.

 

Im Vogelflug die Festung erkunden

 

Bild: Festungsexplorer

Einmal die Festung Marienberg und ihre Bastionen aus der Luft betrachten, einen Blick in das oberste Stockwerk des Bergfrieds werfen oder das verschwundene Fallgitter am Neutor in Aktion sehen. All das ist mit dem digitalen Festungsexplorer der THWS- Absolventen Michael Buchholz und Tobias Koch möglich:

https://geovisualisierung.com/microsite/festung/

zum Maschikuliturm mit Kasematte
zum Fürstengarten


Aktuelle Informationen

Auf der Festung wird gebaut

Die Kernburg und der Innere Burghof (ab der Scherenbergbrücke) der Festung Marienberg sind aufgrund von Baumaßnahmen leider bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr gesperrt. Der zweite Hof, der sogenannte Echterhof, sowie die Aussichtspunkte um die Burg herum bleiben zugänglich und auch Burgführungen finden weiterhin statt. Das Museum für Franken bleibt geöffnet.

Anschrift

Festung Marienberg
97082 Würzburg
0931 35517-50
festung.marienberg@ bsv.bayern.de

Öffnungszeiten

Festung Marienberg/ Außenbereich
April-Oktober: 9-18 Uhr
November-März: 10-16.30 Uhr
Montags geschlossen
(außer: 6. Januar, Ostermontag, 1. Mai, Pfingstmontag, 15. August, 3. Oktober, 1. November)

Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag,
24., 25. und 31. Dezember

Museum für Franken
(Das Museum wird nicht von der Schlösserverwaltung betreut und kann daher nicht mit unseren Jahres- und Mehrtageskarten besichtigt werden!)

Allgemeine Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen

Burgführungen

(im Außenbereich; Dauer ca. 45 Minuten; ohne Maschikuliturm/ Kasematte)

April-Oktober
Dienstag-Sonntag:
10, 11, 13, 14, 15 und 16 Uhr
November-März
Dienstag-Sonntag:
11, 13, 14 und 15 Uhr

Burgführungen in Englisch
April-Oktober: An Wochenenden und Feiertagen jeweils um 15 Uhr

Treffpunkt: Museumsladen im Echtertor

Preise Burgführung

4,- Euro regulär
3,- Euro ermäßigt

Jahres-, Mehrtageskarten

Barrierefreiheit

Die Teilnahme an den Burgführungen ist für Menschen im Rollstuhl leider nicht möglich.

Anfahrt / Parken

Würzburg
www.bahn.de

Bus bis "Festung"
(nur April-Oktober)
www.wvv.de

Parkplätze und 10 Busstellplätze vorhanden (kostenpflichtig)

Google Maps
Lageplan / Google maps™

Weitere Informationen

Zuständige Verwaltung

Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg
Residenzplatz 2, Tor B
97070 Würzburg
0931 35517-0
Fax 0931 35517-25
sgvwuerzburg@ bsv.bayern.de
www.residenz-wuerzburg.de


 
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