Wittelsbacher Park 1
82340 Feldafing
Bayer. Schlösserverwaltung/
Außenstelle Starnberger See
Max-Zimmermann-Straße 11
82319 Starnberg
(0 81 51) 69 75
Fax (0 81 51) 36 81 23
seeverwaltung.
starnbergersee@bsv.bayern.de
ganzjährig geöffnet
Buchung von Führungen für private Gruppen
Eintritt frei
Der Park Feldafing und die Roseninsel sind frei zugänglich.
Die Mitnahme von Hunden und Fahrrädern auf die Roseninsel ist nicht gestattet.
Keine Einschränkung, vereinzelt mäßig steile Wege; Fährverbindung zur Roseninsel auch für Rollstuhlfahrer möglich
"Feldafing"
Fährbetrieb vom Park Feldafing (Platanenrondell) zur Roseninsel von Mai bis Oktober
bei gutem Wetter:
Auskünfte unter
Tel. (01 71) 7 22 22 66
(Fährmann Norbert Pohlus)
www.faehre-
roseninsel.de
Mit der ab 1850 ausgeführten
Roseninsel und dem vier Jahre später begonnenen Park Feldafing fügte König Maximilian II. von Bayern den bestehenden wittelsbachischen Parkanlagen am
Starnberger See zwei Meisterwerke der Gartenkunst hinzu.
Nach Plänen des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné entstand auf der ehemaligen Fischerinsel Wörth ein duftendes Rosenparadies, das später auch den Gefallen
König Ludwigs II. fand. Hier traf er sich unter anderem mit Kaiserin Elisabeth von Österreich, der russischen Zarin Maria Alexandrowna und Richard Wagner.
Der der Roseninsel gegenüberliegende, von dem späteren Hofgärtendirektor Carl von Effner ausgeführte Park Feldafing zeigt herrliche, von alten Eichen und Buchen gerahmte Ausblicke in die Landschaft mit dem
Starnberger See und der Gebirgskette der Alpen als malerischem Hintergrund. Der frühe Tod Maximilians II. im März 1864 verhinderte die Ausführung des Sommerschlosses, das auf einer Anhöhe im Park Feldafing geplant war.
Rosenblüte auf der Roseninsel
Gewöhnlich beginnt die erste Blüte etwa Mitte Juni, die zweite etwa Mitte August. Die Rosen blühen dann ungefähr für vier Wochen.
Klimabedingt kann sich die Blütezeit (auch um mehrere Wochen) verschieben.

Prospekt "Die Roseninsel:
eine bayerische Pfahlbausiedlung" (pdf-Datei, 460 KB)
Unter dem Titel "Prähistorische Pfahlbauten rund um die Alpen" wurden im Juni 2011 mehr als 100 ausgewählte Fundstellen in mehreren Ländern ins Welterbe aufgenommen. Sie gewähren Wissenschaftlern einzigartige Einblicke in die Welt der frühen Bauern, deren Alltagsleben, Landwirtschaft, Viehzucht und technische Innovationen. Die Pfahlbaufundstellen im Starnberger See repräsentieren gemeinsam mit den übrigen Pfahlbaustationen in Europa ein archäologisches Erbe, das bis 5000 vor Christus zurückreicht.
Informationen zu den Pfahlbauten in Deustchland unter
UNESCO Welterbe Pfahlbauten. Ansprechpartner für weitere Informationen zu den Pfahlbauten in Bayern ist das
Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.
Mehr zur UNESCO erfahren Sie unter
http://www.unesco.de und
http://whc.unesco.org