Infospalte:

Informationen

Schloss- und Gartenverwaltung Aschaffenburg
Schlossplatz 4
63739 Aschaffenburg
Telefon (0 60 21) 3 86 57-0
Fax (0 60 21) 3 86 57-16
E-Mail sgvaschaffenburg@
bsv.bayern.de

Öffnungszeiten

Dezember/Januar: 6 - 17 Uhr
Februar/März: 6 - 18 Uhr
April-September: 6 - 21 Uhr
Oktober/November: 6 - 18 Uhr

Eintrittspreise 

Eintritt frei


 

Informationen für Behinderte:

stark eingeschränkt wegen steiler Wege und Stufen beim Zugang vom Schloss

Museumsladen:

Museumsladen im Schloss Johannisburg
externer Link www.schloesser-
bayern-shop.de

nächstgelegener Bahnhof:

Aschaffenburg
externer Link www.bahn.de

nächstgelegene Haltestelle:

Busse 1, 4, 6, 8
"Stadthalle"

Parkmöglichkeiten:

Parkhäuser im Stadtzentrum


externer Link Direkt zur Karte bei Google Maps


Das Wetter heute:

www.wetter.com

| nach oben |


Schlossgarten Aschaffenburg

Bild: Schlossanlagen Aschaffenburg mit Pompejanum

Als die Stadtbefestigung ihren Sinn verloren hatte, entstanden auf dem Gelände des Stadtgrabens und der Wälle im Umgriff des interner Link Schlosses Johannisburg entlang des Mainufers Nutzgärten zum Anbau von Wein, Obst und Gemüse. 1782 wurde von Emanuel d'Herigoyen der malerisch auf einem Felsen hoch über dem Main liegende Frühstückstempel erbaut. Drei Jahre später ließ der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Friedrich Carl von Erthal den Stadtgraben im landschaftlichen Stil gestalten.

Den pflanzenberankten Arkadengang, die Verbindung vom Schloss zum Frühstückstempel und Stadtgraben, errichtete d'Herigoyen 1788 auf den Resten der Stadtmauer. Auf der gegenüberliegenden Seite des Schlosses wurde in Zusammenhang mit dem Bau des Kornhäuschens das "Kastanienwäldchen", ein regelmäßig mit Roßkastanien überstelltes Quartier, angelegt.

Das 1843-48 nach den Plänen von Friedrich von Gärtner erbaute interner Link Pompejanum sollte mit den Freianlagen eine mediterrane Landschaftsszene darstellen. Soweit möglich wurden Pflanzen der Mittelmeerflora wie Feigen und Agaven verwendet, Pinien jedoch durch Schwarzkiefern und Zypressen durch Pyramidenpappeln ersetzt. Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte und 1963 wieder angelegte Weinberg vervollkommnete schließlich die südliche Szene. Der inmitten des Schlossgartens liegende Stadtgraben wurde 1850 in der Vielfalt seiner Baumarten erheblich erweitert.

Das Mainufer zwischen Schloss und Pompejanum wird durch die aus Garten und Bauwerk bestehende Staffage als mediterrane Ideallandschaft interpretiert. König Ludwig I. hielt sich dort gerne auf und sprach von seinem "Bayerischen Nizza".

 

 

 

| nach oben |