Infospalte:

Anschrift

Festung Marienberg
Nr. 239
97082 Würzburg
Telefon (09 31) 3 55 17-50

Informationen

Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg
Residenzplatz 2, Tor B
97070 Würzburg
Telefon (09 31) 3 55 17-0
Fax (09 31) 3 55 17-25
E-Mail sgvwuerzburg@
bsv.bayern.de

externer Link / external link www.residenz-wuerzburg.de

Öffnungszeiten

April-Oktober: 9-17.30 Uhr
November-März: geschlossen 

Eintrittspreise 

Eintritt frei


 

Informationen für Behinderte:

stark eingeschränkt wegen steiler Wege und Treppen, nur in Teilbereichen geeignet

Museumsladen:

Museumsladen
externer Link www.schloesser-
bayern-shop.de

Pachtgaststätten und -hotels:

Schänke
"Zur Alten Wache"
Tel. (09 31) 4 70 12

Burggaststätte
Tel. (09 31) 4 70 12
externer Link www.burg
gaststaetten.de

nächstgelegener Bahnhof:

Würzburg
externer Link www.bahn.de

nächstgelegene Haltestelle:

Bus 9 "Festung"
(nur April-Oktober)

Parkmöglichkeiten:

Parkplätze und 10  Bus-
stellplätze vorhanden (kostenpflichtig)


externer Link Direkt zur Karte bei Google Maps


Das Wetter heute:

www.wetter.com

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Fürstengarten auf der Festung Marienberg – Würzburg

Bild: Fürstengarten auf der Festung Marienberg

Der Fürstengarten auf der "Schütt", der alten Batteriestellung vor der Ostseite der interner Link Festung Marienberg, wurde wohl im frühen 16. Jahrhundert als Garten angelegt. Die kunstvollen Terrassen mit prachtvollen Balustraden und wahrscheinlich auch die beiden Kaskadenbrunnen an den Schmalseiten müssen aus stilistischen Gründen der Zeit des Fürstbischofs Johann Philipp von Schönborn (1642-1673) entstammen, wofür auch das Schönbornwappen an der Balustrade der Aussichtskanzel der Gartenterrasse spricht.

Seine 1937 wiederhergestellte und heute noch vorhandene Form erhielt der Garten erst um 1700 unter Johann Philipp von Greiffenclau, der damals die Bischofswohnung und die Kirche auf dem Marienberg neu ausstatten ließ. 

Das achtgeteilte Parterre mit Springbrunnen wurde damals mit vier allegorisch-mythologische Figuren geschmückt, vielleicht Versinnbildlichungen der vier Jahreszeiten. Zwei der zerstörten Originalskulpturen wurden durch Nachbildungen ersetzt. 

Aus der Zeit um 1700 stammen auch die beiden Gartenpavillons auf den oberen Terrassen, die wohl Josef Greising zuzuschreiben sind. Der südliche Pavillon hat noch seine reiche spätbarocke Stuckausstattung erhalten.

Das Gartenparterre wurde 1937/38 nach Festungsplänen des frühen 18. Jahrhunderts in seiner alten achtgeteilten Form mit Springbrunnen wiederhergestellt. Vom Fürstengarten bietet sich eine einzigartige Aussicht auf Würzburg und das Maintal bis Randersacker sowie auf den Nikolausberg mit Käppele.

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