Infospalte:

Anschrift

83256 Frauenchiemsee
Telefon (0 80 54) 9 07-0
externer Link www.frauenwoerth.de

Zuständige Verwaltung

Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee
83209 Herrenchiemsee
Telefon (0 80 51) 68 87-0
Fax (0 80 51) 68 87-99
E-Mail sgvherrenchiemsee@
bsv.bayern.de

externer Link www.herrenchiemsee.de

Öffnungszeiten

Täglich von 8-12 Uhr und
13-18 Uhr

Das Kloster ist für die Allgemeinheit nicht zugänglich. Besichtigt werden können nur die Klosterkirche und die Torhalle.

Eintrittspreise 

Eintritt frei


 

Informationen für Behinderte:

Die Kirche kann über den Haupteingang nicht erreicht werden. Bei Anmeldung an der Klosterpforte
(Tel. 0 80 54/9 07-0) wird die Zufahrt über den Äbtissinengang ermöglicht. Die Wege auf der Fraueninsel sind uneingeschränkt befahrbar.

Pachtgaststätten und -hotels:

Restaurant/Hotel
"Zur Linde"
Frauenchiemsee
Tel. (0 80 54) 3 16,
(0 80 54) 9 03 66

nächstgelegener Bahnhof:

Prien
externer Link www.bahn.de

nächstgelegene Haltestelle:

Chiemseebahn (Sommer) bzw. Bus (Winter) zur Schiffsanlegestelle in Prien/Stock

Schiffsverkehr:

Linienschiffe ab Prien oder Gstadt


externer Link Direkt zur Karte bei Google Maps

 

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Kloster Frauenchiemsee

Bild: Luftaufnahme vom Kloster Frauenchiemsee

Als Gründer des Klosters Frauenchiemsee gilt Herzog Tassilo, die Weihe der Klosterkirche vollzog 782 Bischof Virgil von Salzburg. Im Jahr 788 fiel Kloster Frauenchiemsee Karl dem Großen zu, von dem es an seinen Enkel Ludwig den Deutschen kam. Nach den Ungarneinfällen lebte das Kloster wieder auf und konnte sich vom 11. bis zum 15. Jahrhundert einer langen Blütezeit erfreuen. 

In den Jahren 1728-1732 wurde der dringend notwendig gewordene Neubau der Klostergebäude durchgeführt. Als zweiter Klostergründer nach der Säkularisation kann König Ludwig I. gelten, der 1837 die Wiederherstellung des Klosters veranlasste.

Die Grundmauern der Kirche, vielleicht auch Teile des aufgehenden Mauerwerks, stammen wohl noch aus karolingischer Zeit. Gesichert ist aber, dass die heutige Kirche bereits im 11. Jahrhundert stand. Anbauten und Umbauten folgten im 12. und 13. Jahrhundert. Entscheidend veränderte der Einbau des Netzrippengewölbes in den Jahren 1468-1476 das innere Erscheinungsbild des Gotteshauses. 1688-1702 erfolgte schließlich die Aufstellung der Barockaltäre.

Bild: Fresko

Fresko
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Während der Innenrestaurierung im Jahre 1928 wurden romanische Fresken im Chorumgang entdeckt, 1961 die Fresken aus dem 12. Jahrhundert auf dem heutigen Dachboden der Kirche.

Zum eigentlichen Wahrzeichen des Chiemgaus wurde der nordwestlich vor der Kirche stehende Glockenturm. Die unteren beiden Geschosse des achteckigen Turmes stammen wohl aus dem 12. Jahrhundert, das obere wurde 1395 aufgesetzt. Seine charakteristische Zwiebelhaube erhielt der Turm im Jahre 1626. Der Turm gehört nicht zur Uranlage des Klosters, wurde aber über den Fundamenten eines vermutlich karolingischen Gebäudes errichtet.

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