Infospalte:

Anschrift

Echterstrasse 10
97209 Veitshöchheim
Telefon (09 31) 9 15 82

Informationen

Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg
Residenzplatz 2, Tor B
97070 Würzburg
Telefon (09 31) 3 55 17-0
Fax (09 31) 3 55 17-25
E-Mail sgvwuerzburg@
bsv.bayern.de

externer Link / external link www.residenz-wuerzburg.de

Öffnungszeiten

Rokokogarten ganzjährig ab 7 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet (längstens bis 20 Uhr)

Wasserspiele

von April bis Oktober täglich von 13 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde

Führungen

Gartenführungen auf Anfrage

Es gibt die Möglichkeit, sich per Audioguide durch den Hofgarten führen zu lassen.

Eintrittspreise 

Eintritt Hofgarten frei

Gartenausstellung /
Audioguide Hofgarten:
2,- Euro regulär
1,- Euro ermäßigt interner Link

Im Schloss wird die ständige Ausstellung "Es kommen immer Leit aus Würzburg und Frembde hierher …" zur Geschichte des Hofgartens gezeigt.

Für Kinder gibt es dort ein ganz besonderes Angebot, nämlich einen Audioguide in Form eines interner Link Hörspiels mit Marionetten.

Außerdem ist ein interner Link Modell des Hofgartens zu sehen, das den berühmten Rokokogarten in der Blüte seiner Entwicklung gegen Ende des 18. Jahrhunderts zeigt.


 

Informationen für Behinderte:

keine Einschränkung, Stufen können umfahren werden

nächstgelegener Bahnhof:

Veitshöchheim
externer Link www.bahn.de

nächstgelegene Haltestelle:

Bus 11/19 "Kirchplatz"

Parkmöglichkeiten:

Parkplätze direkt am Main


externer Link Direkt zur Karte bei Google Maps


Das Wetter heute:

www.wetter.com

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Hofgarten Veitshöchheim

Bild: Hofgarten Veitshöchheim, Großer See mit Parnass

Als Rahmung des "Sommer- und Lusthauses", des heutigen interner Link Schlosses Veitshöchheim, entstand ab 1702 ein Blumengarten, der ungefähr quadratisch abgesteckt war. Der Zugang erfolgte von der Dorfstraße her. Daraus ergab sich die Anlage eines Vorgartens mit Haupteingang und Auffahrt. Auf der nördlichen Seite befand sich ein Nutzgarten mit einem Karpfenteich und auf der Südseite ein langgestreckter Baumgarten, der als Gehölz für Fasane und Wild diente.

Bild: Indianische Pavillons

externer Link Indianische Pavillons
(Bild vergrößert sich
durch Anklicken)

 

Unter Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenklau (reg. 1699-1719) wurden in den Jahren 1702/1703 die grundlegenden Arbeiten zur Umwandlung der Fasanerie in einen repräsentativen Garten durchgeführt. Die heute noch bestehenden Balustraden, Futtermauern, Umfassungsmauern, Hauptwege und Seen wurden angelegt. Unter Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenklau (1749-1754) wurden durch Johann Wolfgang van der Auvera (1708-1756) die ersten Figurenzyklen geschaffen.

Die heute bestehende differenzierte Ausgestaltung des Gartens entstand ab 1763 durch Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755-1779). Er beauftragte den "bedeutendsten deutschen Gartenplastiker seiner Zeit" Ferdinand Tietz (1708-1777) mit der Schaffung weiterer Figurenzyklen. In nur wenigen Jahren zwischen 1765 und 1768 verwirklichte dieser den Auftrag. Die letzte Phase der figürlichen Ausstattung erfolgte von 1772 bis 1780 durch Johann Peter Alexander Wagner (1730-1809).

Bild: Küchengarten

Nach dem Tod von Seinsheims wurde die Bedeutung des Gartens lange Zeit nicht voll erkannt, bis in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Restaurierung des Gartens auf den Rokoko-Zustand von 1779 einsetzte. Dieser Garten dürfte der in inhaltlichen und auch praktisch nachvollziehbaren Bedeutungszusammenhängen differenzierteste Garten im deutschsprachigen Raum sein. Das kosmologische Programm dieses Gartens sieht das Schloss des Fürstbischofs als Sinnbild des Himmels. Die großen, frei gewachsenen Bäume am Schloss, am großen und kleinen See und im Rondell sind Zutaten des 19. Jahrhunderts.

 

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