Festungsruine Rothenberg – Schnaittach

Bild: Festung Rothenberg

An der Stelle der barocken Festung stand ehemals eine mittelalterliche Burg. 1254 wird erstmals ein Hilpold von Rothenberg genannt. Über die Burggrafen von Nürnberg gelangte der Rothenberg an Kaiser Karl IV., der als König von Böhmen damit einen Vorposten seiner Hausmacht gewann. König Ruprecht von der Pfalz eroberte 1401 die Burg von König Wenzel in Böhmen.

Während des Dreißigjährigen Krieges spielte die von bayerischen Truppen besetzte Burg eine für die protestantische Reichsstadt Nürnberg sehr nachteilige Rolle. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde die inzwischen stark befestigte Burg 1703 von den kaiserlichen Truppen eingenommen und gründlich zerstört.

Nach dem Friedensschluss von 1714 ließ Kurfürst Max Emanuel die Festung stärker als ehedem wieder aufbauen. Im österreichischen Erbfolgekrieg bewährte sie sich glänzend, als sie 1744 den Ansturm der österreichischen Armee standhielt. Nach den Napoleonischen Kriegen verlor die Festung an Bedeutung wurde 1841 geräumt und endgültig dem Verfall preisgegeben.

1966 ging die Ruine an die Bayerische Schlösserverwaltung über, die seither bemüht ist, den Verfall aufzuhalten und die dafür Sorge trägt, dass die Bastion Schnaittach als Aussichtsplattform und ein großer Teil der gewaltigen Kasematten von Besuchern im Rahmen von Führungen begangen werden können.

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Infospalte:

Anschrift

91220 Schnaittach

Informationen

Heimatverein Schnaittach
Postfach 28
91218 Schnaittach
Telefon 09153 8078
Fax 09153 8078
www.heimatverein1892.de

Zuständige Verwaltung

Burgverwaltung Nürnberg
Auf der Burg 13
90403 Nürnberg
Telefon 0911 244659-0
Fax 0911 244659-300
burgnuernberg@ bsv.bayern.de
www.kaiserburg-nuernberg.de

Öffnungszeiten

April-Oktober: 10-17 Uhr
Montags geschlossen
November-März: geschlossen

Führungen

Führungen finden zu jeder vollen Stunde statt (ab 5 Personen oder Mindestbetrag 15 Euro). Gruppen ab 20 Personen werden um Anmeldung gebeten. Weitere Informationen unter www.heimatverein1892.de

Eintrittspreise

Der Führungsbetrieb wird vom Heimatverein Schnaittach organisiert. Die aktuellen Eintrittspreise finden Sie unter www.heimatverein1892.de

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen

Service (Prospekte, Foto/Film, Links …)

Informationen für Besucher mit eingeschränkter Mobilität:

Besichtigung für Rollstuhlfahrer nicht möglich

nächstgelegener Bahnhof:

Schnaittach
www.bahn.de

nächstgelegene Haltestelle:

Bus bis "Rabenhof"

Parkmöglichkeiten:

Parkplätze in 15 Minuten Entfernung

Google Maps
Lageplan / Google maps™

 

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