23. August 2005

Pressemitteilung

Schloss Linderhof von der Außenwelt abgeschnitten

Heftiger Regenfall überflutet Straßen und blockiert Zufahrt ins Graswangtal

Schloss Linderhof ist von der Außenwelt abgeschnitten. Die Straßen ins Graswangtal sind von der Polizei gesperrt. Die Linder ist durch die strömenden Regenfälle mittlerweile zu einem reißenden Fluss angeschwollen und droht über die Ufer zu treten. In den Wohnhäusern um das Königsschloss stehen die Keller unter Wasser und müssen ausgepumpt werden. Das Schloss, das Ludwig II. erbauen ließ, ist nicht in Gefahr, da es nicht unterkellert ist. Auch im Schlosspark sammelt sich auf den Wiesen das Wasser.

Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen hat Katastrophenalarm ausgelöst. Es wird erwartet, dass die Pegelstände vom Hochwasser 1999 erreicht werden. Zudem ist zwischen Linderhof und Reutte eine Mure abgegangen. "Das heißt, über Österreich sind wir auch nicht mehr erreichbar", sagte die Leiterin der Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof, Sigrid Stache, am Dienstag. Stache fügte hinzu: "An einem trockenen Durchschnittsaugusttag besuchen bis zu 4000 Menschen am Tag Schloss Linderhof."

Im Schlosshotel Linderhof, das in unmittelbarer Nähe des Schlosses liegt, befinden sich derzeit 34 spanische und vier italienische Touristen, das Hotelpersonal sowie der Pächter.

Königshaus am Schachen ist ebenfalls nicht erreichbar

Das Königshaus am Schachen ist am Dienstag ebenfalls nicht mehr erreichbar. Oberhalb der Wettersteinalm ist laut Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof ein Mure abgegangen, die den Zuweg versperrt.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 23. August 2005

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