29. Mai 2005

Pressemitteilung

Benefiz-Vortrag zum ältesten Theater Münchens

Sabine Heym zu "Das Cuvilliés-Theater – Raumkunstwerk des Rokoko"

Das Comité-Cuvilliés lädt zu einem Vortrag über das älteste Theater Münchens. Der Lichtbilder-Vortrag findet am Dienstag, 31. Mai 2005, 19.30 Uhr, in der Allerheiligenhofkirche statt. Frau Dr. Sabine Heym, Museumsdirektorin bei der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, spricht über das faszinierende "Raumkunstwerk des Rokoko – das Cuvilliés-Theater".

Die Referentin, spezialisiert auf Architektur des Barock und Rokoko, schrieb unter anderem anlässlich des 300. Geburtstags von François Cuvilliés eine Studie über den Baumeister am Hof des Kurfürsten Max III. Joseph, der zwischen 1750 und 1753 das Alte Residenztheater errichten ließ.

Karten zum Preis von 12 Euro gibt es im Vorverkauf an der Kasse des Cuvilliés-Theaters und an der Abendkasse in der Allerheiligenhofkirche. Informationen unter Telefon 089 - 89 50 17 85 oder www.comite-cuvillies.de.

Die Einnahmen dieses Benefizvortrags kommen ausschließlich der Sanierung des Cuvilliés-Theaters zugute. Die Kosten für die Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten sind mit 24,5 Millionen Euro veranschlagt. Ein Zehntel der benötigten Summe soll durch Spenden bis zum Sommer zusammenkommen. Restauriert werden das Zuschauerhaus und der Foyerbereich; umfassend erneuert die Bühnenmaschinerie, Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie die gesamte Elektrik des Hauses.

Das Cuvilliés-Theater

Das Münchner Hoftheater der Wittelsbacher wurde 1753 am Ort des heutigen Residenztheaters eröffnet und im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört. 1958 ist das so genannte Alte Residenztheater an anderem Ort in der Residenz wiedereröffnet worden; es trägt seither den Namen seines Erbauers François Cuvilliés.

Das Theater ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3,- Euro, ermäßigt 2,- Euro.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 29. Mai 2005

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