14. Februar 2006

Pressemitteilung

Schlösserverwaltung einigt sich mit Kolpingschule auf Flächen für den Sportunterricht


Die Grundschüler der Kolpingschule Aschaffenburg erhalten im und um den Aschaffenburger Schlossgarten die Möglichkeit Sport zu treiben. Die Bayerische Schlösserverwaltung stellt dafür eine geeignete Fläche am Schlossgarten zur Verfügung. Außerdem dürfen die Schüler teilweise die Schlossgartenwege zum Joggen nutzen. Der Kompromiss ist für alle Beteiligten – Kolping-Grundschule, städtisches Garten- und Friedhofsamt und Schlösserverwaltung – eine gute Lösung.

Neue Rasenfläche für die Schüler zum Aufwärmen

Vor oder nach dem Joggen können sich die Schüler auf der Wiese unterhalb des Spielplatzes am "Roten Kopf" aufwärmen. Dafür richtet die Schlösserverwaltung zusammen mit der Stadt die Rasenfläche her. Die Wiese wird neu planiert und eingesät. Entlang der Straße am Schlossberg soll eine Hecke gepflanzt werden.

Schlossgärten sind keine Volksgärten

Anders als der Schönbusch und der Englische Garten in München, die von Anfang an als Volkgärten auch für die sportliche Betätigung genutzt wurden, ist in den Schlossgärten Johannisburg oder Nymphenburg Sport nicht erlaubt.

Der Schlossgarten Johannisburg ist ein Gartendenkmal, das in erster Linie der ruhigen Erholung dient und eigentlich nicht dem Sport. Hinzukommt, dass die Gartenwege in Aschaffenburg sehr schmal sind, so dass sich Besucher durch eine Gruppe entgegenkommender joggender Schüler gestört fühlen könnten.

Der Park soll als kulturhistorisches Kleinod, als herausragender Anziehungspunkt für den nationalen und internationalen Tourismus und als wertvolles Refugium für Erholungssuchende mit den unterschiedlichsten Wünschen und Interessen dauerhaft erhalten bleiben.

Mit dem nun gefundenen Kompromiss ist es gelungen, allen Besuchergruppen Raum für Erholung und Entspannung zu bieten.

 

Presse-Informationen:
Ines Treffler, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 14. Februar 2006

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