5. März 2007

Pressemitteilung

Blaue Pracht im Schlosspark Ellingen – Zigtausende Blausternchen blühen

Frühlingserwachen in Ellingen – die Blausternchen blühen wieder im Schlosspark. Die Zwiebelblumen bilden in der idyllischen Gartenanlage unter den mächtigen Buchen ein leuchtend blau-violettes Blütenmeer. "Diese Blütenpracht ist ein wundervolles Erlebnis, denn so viele Blausternchen in einem romantischen Garten sind selten", sagt der Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung, Bernd Ringholz. Die kleine Blume mit botanischem Namen Scilla bifolia zählt zu den ersten Blühern im Jahr, die auch an schattigen Plätzen gedeihen.

Ein weiterer Gartengenuss hat sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts unter den mächtigen Bäumen im Nordteil des Parks entwickelt: Hier blühen in enger Nachbarschaft zahllose Buschwindröschen sowie Gelbe Windröschen und der immer seltener werdende Lerchensporn mit purpurnen und weißen Blüten.

Bernd Ringholz, Diplom-Ingenieur für Landespflege, ist begeistert von der Flora in dem wenig bekannten Garten: "Ein Besuch im Frühling zu diesem herrlichen Ausflugsziel ist unvergesslich. Man sollte keine Zeit verlieren dieses kleine Gartenparadies zu besuchen, denn leider ist von der Blütenpracht nach spätestens drei Wochen nichts mehr zu sehen."

Noch mehr Blühendes und Duftendes gibt es Ende April bei einer Sonderschau zum Thema Garten- und Lebenskultur: Erstmals sind die "Gartentage Schloss Ellingen" vom 28. April bis 1. Mai 2007 in der Residenz zu Gast.

Weitere Informationen unter www.gartentage-ellingen.de

Die Residenz Ellingen

Ellingen war von 1216 bis 1789 Residenz des Landkomturs der Ballei Franken des Deutschen Ordens. Der heute existierende Hauptbau der Schlossanlage entstand in den Jahren 1717 bis 1721. Von der Innenausstattung sind Deckengemälde, Wandvertäfelungen, Fußböden, Türen und vor allem die Stuckaturen von Franz Josef Roth aus dieser Zeit erhalten. 1815 übergab König Max I. das Schloss seinem Feldmarschall Carl Philipp Fürst von Wrede, der einige Raumfluchten mit kostbaren Seiden- und Papiertapeten, Möbeln, Glas und Bronzen aus Paris neu ausstatten ließ. Diese Räume gehören mit den Stuckaturen und Möbeln Michel d´Ixnards zu den bedeutendsten Raumkunstwerken des Klassizismus in Bayern.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller, Pressesprecherin der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 5. März 2007

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