9. Oktober 2008

Pressemitteilung

Bayerische Schlösserverwaltung präsentiert neue Ausstellung in der Rosenau

An diesem Samstag feiert Coburg die Eröffnung des "Europäischen Museums für modernes Glas" im Schlosspark Rosenau. Zu diesem Anlass präsentiert die Bayerische Schlösserverwaltung eine Ausstellung über die Geschichte des ehemaligen Küchengartens, in dessen Areal das neue Museum entstanden ist.

Auf zwölf großformatigen Tafeln dokumentiert die Ausstellung die Geschichte des Geländes zwischen dem Museumsneubau und der ehemaligen Orangerie. Zahlreiche historische Abbildungen und Texte im Orangerie-Gebäude stellen anschaulich die Entwicklung des Gartens im 19. und 20. Jahrhundert dar.

"Die Ausstellung spannt einen großen Bogen", so Rainer Herzog, der Leiter der Gärtenabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung: "Von der botanischen Sammlung Herzog Ernsts I. über den viktorianischen Küchengarten unter Ernst II., in dem eine unvorstellbare Fülle an Obst und Gemüse, ja sogar Ananas kultiviert wurde, bis hin zur umfangreichen Blumenzucht der Herzogin Marie, die vor dem Ersten Weltkrieg wegen ihrer Exklusivität weithin Beachtung fand". Die Dokumentation spart aber auch nicht die Nutzung als private Erwerbsgärtnerei im 20. Jahrhundert und die Umgestaltung der Freiflächen in den 1980er Jahren aus.

 

Schwierige Bauarbeiten

Die schwierigen Boden- und Wasserverhältnisse in der Rosenau erforderten bei den jüngsten Bauarbeiten eine umfangreiche Drainage des Geländes, berichtet Matthias Müller. "Erhebliche Bodenverbesserungen und ein solider Ausbau der Wege und Plätze waren erforderlich" , so der stellvertretende Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg. "Spezialleistungen wie die Tiefbau-, Pflaster- und Asphaltarbeiten wurden von Fremdfirmen ausgeführt. Die Anlage der Rasenflächen, der Wege und Plätze sowie die Pflanzung der Gehölze lag dagegen in den Händen der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg."

Bisher hat die Bayerische Schlösserverwaltung in die Gestaltung des Zugangsbereichs zum neuen Glasmuseum und der Freiflächen zwischen Museumsneubau und Orangerie sowie in die Sanierung des Parkplatzes der Rosenau mehr als 360.000 Euro investiert.

Die Dokumentation über die Entwicklung der Freiflächen ist für alle Besucher am Tag der offenen Tür am 12. Oktober 2008 in der Orangerie einsehbar. Später kann sie im Rahmen von Sonderführungen besichtigt werden. Die historische Orangerie in der Rosenau kann ab sofort für Veranstaltungen bei der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg gemietet werden.

 

Presse-Informationen:
Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 9. Oktober 2008

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