11. Januar 2008

Pressemitteilung

Fahrenschon erteilt Auftrag zur weiteren Fassadensanierung von Schloss Neuschwanstein

Die Außenfassaden von Schloss Neuschwanstein sollen sich den Besuchern bald aufgefrischt präsentieren. Finanzstaatssekretär Georg Fahrenschon hat dazu den Auftrag zur Fortsetzung der Sanierungsarbeiten erteilt. Die Schlösserverwaltung kann sofort mit der Arbeit beginnen.

Ausgebessert werden soll der Rest der beschädigten Verfugung des Natursteinmauerwerks des Schlossgebäudes mit rund 9.000 Quadratmetern Fassadenflächen, die durch das raue Klima stark angegriffen werden. Die Kosten für den Abschluss dieser Sanierung der Außenfassaden belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro. Die Arbeiten sind 2003 gestoppt worden und können nun planmäßig wieder aufgenommen werden. "Die Fassadensanierung wird dazu beitragen, dass Neuschwanstein als eines der faszinierendsten Reiseziele in Deutschland und Europa wieder in vollem Glanz erstrahlt", erklärte Fahrenschon.

Die Arbeiten sind der letzte Teil des vierten Bauabschnitts der Sanierungsmaßnahmen am Schloss Neuschwanstein. Insgesamt hatte der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags für den vierten Bauabschnitt Mittel in Höhe von 9,7 Millionen Euro genehmigt. Die im vierten Bauabschnitt enthaltene Sanierung der Stützmauer vom Kassenhaus bis zur Burgwirtschaft sowie die Teilerneuerung der Asphaltbeläge in den Bereichen des Tunnelausgangs und der Straße vor dem Torbau sind bereits abgeschlossen. Zudem sind im Bereich des Schlossvorplatzes und des Eingangsbereichs zentrale Teile der Fassade bereits saniert, so dass die anstehenden Arbeiten den Blick auf das Schloss nicht störend beeinträchtigen werden.

Neuschwanstein wurde 1886 sieben Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. dem Publikum geöffnet. Der menschenscheue König hatte die Burg erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen – nach seinem Tod entwickelte sich sein Refugium zum Publikumsmagneten. Neuschwanstein gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas. 1,3 Millionen Menschen jährlich besichtigen "die Burg des Märchenkönigs"; im Sommer sind es im Durchschnitt täglich mehr als 6000 Besucher in Räumen, die für einen einzigen Bewohner bestimmt waren.

Seit 1990 hat der Freistaat Bayern für die Sanierung und Instandhaltung des Schlosses sowie für die Verbesserung des Besucherservices bereits etwa 14,5 Millionen Euro ausgegeben.

Weitere Informationen im Internet: www.neuschwanstein.de

 

Pressemitteilung 011/2008
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Pressemitteilung 11. Januar 2008

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