7. Juli 2010

Pressemitteilung

Fahrenschon erteilt Bauauftrag für Sanierung der Fassade der Befreiungshalle in Kelheim

"Die Hülle der Befreiungshalle in Kelheim soll rechtzeitig bis zu den Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2013 umfassend saniert werden. Fassade und Dach des Memorialbaues Ludwig I. werden deshalb instandgesetzt", stellte Finanzminister Georg Fahrenschon anlässlich der Erteilung des Bauauftrags für die Sanierung der Fassade und des Daches der Befreiungshalle am Mittwoch (7.7.) fest.

Für die Sanierung der Fassade und des Daches hat der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags die Gesamtkosten in Höhe von 5,3 Millionen Euro gebilligt. Die Bayerische Schlösserverwaltung kann damit nunmehr den Auftrag für die Detailplanung und die anschließenden Bauleistungen erteilen. Unmittelbar nach der Vergabe kann mit den Bauarbeiten an dem Denkmal begonnen werden.

Die von König Ludwig I. in Auftrag gegebene Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 bis 1815 wurde von Friedrich von Gärtner 1842 in Anlehnung an antike und christliche Zentralbauideen begonnen und von 1848 bis 1863 von Leo von Klenze nach geänderten Plänen vollendet. Die Strebepfeiler der Außenfassade bekrönen 18 Kolossalstatuen als Allegorien der deutschen Volksstämme. Die Zahl 18 versinnbildlicht auch das Datum der Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813, an dem die Truppen Napoleons von der Koalition vernichtend geschlagen wurden, und das Datum der Schlacht bei Waterloo am 18. Juni 1815. Im Innenraum reichen sich 34 Siegesgöttinnen aus weißem Carrara-Marmor die Hände zu einem feierlichen Reigen. Die Figuren entwarf Ludwig Schwanthaler. Die Göttinnen stützen 17 vergoldete Schilde aus der Bronze eingeschmolzener Geschütze.

 

Pressemitteilung 219/2010
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Pressemitteilung 7. Juli 2010

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