31. Januar 2011

Pressemitteilung

Fahrenschon: Auf dem Weg zum Welterbe – Das Markgräfliche Opernhaus zu Bayreuth!

"Das Markgräfliche Opernhaus zu Bayreuth ist der bedeutendste Theaterbau des 18. Jahrhunderts, der sich in Deutschland, ja, in Europa erhalten hat! Morgen, am 1. Februar 2011, beginnt die letzte Etappe für die offizielle Nominierungsphase für die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes. Wir gehen davon aus, dass die UNESCO den außergewöhnlichen Rang dieses Theaters mit dem Titel Welterbe bestätigt!" Diese Hoffnung bekräftigte Finanzminister Georg Fahrenschon am Montag (31.1.) in München.

Das Opernhaus sei, so der Finanzminister, mit seinem nahezu vollständig original erhaltenen hölzernen Logenhaus des Bologneser Giuseppe Galli Bibiena, des bedeutendsten Theaterarchitekten seiner Zeit, das weltweit beste Beispiel für den Typus des barocken Festraumes. Es sei heute das besterhaltene und bedeutendste Modell höfischer Opernhausarchitektur und Opernkultur des Barock. Der gemeinsame Antrag der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und der Stadt Bayreuth mit dem Titel: "Markgräfliches Opernhaus Bayreuth – Einzigartiges Monument barocker Theaterkultur" liegt seit Januar 2010 der UNESCO in Paris vor.

Nachdem die Kultusministerkonferenz bei der letzten Entscheidung darüber, welche deutschen Anträge bei der UNESCO eingereicht werden sollen, zwei anderen Anträgen, nämlich "Fagus-Werk" und "Deutsche Buchenwälder", den Vorrang gegeben hatte, wurde der Bayreuther Antrag nachgereicht. Im kommenden Jahr fällt die Entscheidung über seine Aufnahme. "Das Markgräfliche Opernhaus ist zu Recht als UNESCO-Welterbe nominiert!", so Fahrenschon abschließend.

Weitere Informationen im Internet: www.bayreuth-wilhelmine.de

 

Pressemitteilung 24/2011
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Pressemitteilung 31. Januar 2011

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