13. Oktober 2011

Pressemitteilung

"Festungen in Gärten – Gärten in Festungen":
Internationales Symposium in Coburg

Kleine Festungen in Gärten – ein bisher wenig erforschtes Thema! Die Bayerische Schlösserverwaltung lädt vom 20. bis 22. Oktober 2011 zu einem internationalen Symposium nach Coburg ein. Es widmet sich erstmals dem Thema "Gartenfestungen". Dabei handelt es sich um Miniaturfestungen, die im 17., 18. und 19. Jahrhundert innerhalb von Gärten zur militärischen Schulung und Körperertüchtigung, zum Spiel und Zeitvertreib angelegt wurden.

Anknüpfungspunkt für die Coburger Tagung ist die als "Prinzenfort" bezeichnete Miniaturfestung im Schlosspark Rosenau. Ihr kommt überregionale Bedeutung zu, da sie zu den ganz wenigen Anlagen ihrer Art in Deutschland gehört und zudem weitgehend authentisch erhalten ist. Besonders bemerkenswert ist außerdem, dass sich Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (der spätere Gatte von Queen Victoria) gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ernst im Rahmen der Prinzenerziehung 1832 an der Modellierung dieser "Schanzen" beteiligte.

Das internationale Symposium veranstaltet die Bayerische Schlösserverwaltung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e.V. und der Prinz-Albert-Gesellschaft e.V. Es findet in der Orangerie des Schloßparkes Rosenau in Rödental bei Coburg statt. Angesehene Experten, u.a. auch aus Dänemark, England, Schweiz und Österreich, stellen Forschungen und Fragestellungen zu europäischen Gartenfestungen vor. Exkursionen führen auf die Veste Coburg und in die Fränkischen Schweiz nach Sanspareil auf die Burg Zwernitz.


Ansprechpartner für Anmeldung und Information:
Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
Gärtenabteilung, Herr Kurt Grübl
Schloss Nymphenburg, D - 80638 München
Telefon +49 (0) 89 – 1 79 08-508, Fax +49 (0) 89 – 1 79 08-510

 

Presse-Informationen:
Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 13. Oktober 2011

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