6. April 2011

Pressemitteilung

 

König Ludwig II.-Museum in Herrenchiemsee schließt ab 26. April

Prunkräume des Schlosses weiterhin geöffnet!

Das König Ludwig II.-Museum im Neuen Schloss Herrenchiemsee schließt ab dem 26. April 2011 für die Dauer der Bayerischen Landesausstellung. Die Schau "Götterdämmerung – König Ludwig II. und seine Zeit" findet vom 14. Mai bis 16. Oktober 2011 in den Rohbauräumen im Nordflügel des Schlosses statt.

Bereits am kommenden Mittwoch, dem 13. April 2011, muss das Museum wegen des Ausbaus von Exponaten für die Landesausstellung vorübergehend geschlossen werden.

Für die Bayerische Landesausstellung werden die Rohbauräume im Nordflügel, die seit Ludwigs Tod unvollendet und unzugänglich blieben, erstmals für das Publikum geöffnet. Das Haus der Bayerischen Geschichte, die Bayerische Schlösserverwaltung und der Landkreis Rosenheim veranstalten die Ausstellung gemeinsam.

Museum für den "Märchenkönig"

Das König Ludwig II.-Museum im Südflügel des Neuen Schlosses dokumentiert Schicksal und Lebensgeschichte des populären Monarchen Es zeigt berühmte Gemälde und historische Fotografien, aber auch Erinnerungsstücke wie Ludwigs Taufkleid.

Die originalen Prunkmöbel aus dem zerstörten königlichen Appartement der Münchner Residenz oder aus dem ersten Schlafzimmer von Schloss Linderhof sind Höhepunkte des Museums. Neben Ausstattungen aus Ludwigs verlorenem Wintergarten in der Residenz München werden auch Pläne zu den Königsschlössern und den nicht realisierten Bauprojekten (etwa der Burg Falkenstein) gezeigt.

Schau- und Prunkstücke des Kunsthandwerks, vom König in Auftrag gegeben, dokumentieren den europäischen Rang der höfischen Münchner Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. An die Freundschaft mit Richard Wagner erinnern Portraits, Partiturbeispiele und Bühnenbilder sowie das Modell des Festspielhauses, das Gottfried Semper für München plante.

Das König Ludwig II.-Museum soll bald nach dem Ende der Landesausstellung wieder geöffnet werden. Die Prunkräume des Schlosses (wie das frisch restaurierte Paradeschlafzimmer, die Spiegelgalerie, das Treppenhaus oder das Speisezimmer) können während der Ausstellung selbstverständlich weiter besichtigt werden.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Dr. Jan Björn Potthast, Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon (0 89) 1 79 08-160 und -180, Fax (0 89) 1 79 08-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 6. April 2011

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