13. März 2014

Pressemitteilung

Söder: 100 Millionen Euro für Neugestaltung der Festung Marienberg

Fränkisches Landesmuseum in der Würzburger Festung

Bayerns Schlösser und Burgen sind weltbekannt und Sinnbild Bayerns. Die Festung Marienberg ist seit 800 Jahren sichtbares Wahrzeichen der Stadt Würzburg. "Der Erhalt dieses einzigartigen Kulturguts liegt in der Verantwortung des Freistaats – und zu dieser Verantwortung stehen wir", sagte Dr. Markus Söder, Finanzminister, heute in Würzburg. Eine Sanierung der Festung wird zunehmend unumgänglich. Neben Mängeln bei Statik und Brandschutz sowie veralteter Haustechnik ist die Festung auch nicht barrierefrei ausgestaltet. Durch eine Generalsanierung und Neukonzeption soll die Festung attraktiv und zukunftsfähig werden. "Hier machen wir keine Flickschusterei, sondern die große Lösung. Wir investieren rund 100 Millionen in die Neugestaltung der Festung Marienberg", kündigte Söder an.

Söder stellte gemeinsam mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem Vorsitzenden des Hochschulausschusses des Landtags, Oliver Jörg, das neue Konzept für die Festung vor. Die bislang zersplitterten Angebote auf der Festung werden neu strukturiert und besucherfreundlich organisiert. Die drei Innenhöfe sollen jeweils Museumsbereich, Servicebereich sowie Veranstaltungs- und Tagungsbereich beheimaten. Besonderes Augenmerk wird auf die Neugestaltung des Museumsbereichs gelegt. "Wir schaffen ein – längst überfälliges – fränkisches Landesmuseum", freute sich Söder, "Würzburg ist dafür ein optimaler Ort." Die in der Festung angesiedelten Museen sollen zusammengeführt und deutlich aufgewertet werden. "Wir machen die Festung Marienberg für Touristen, Würzburger und Tagungsgäste noch attraktiver", so Söder. Sanierung und Umstrukturierung sollen bis 2026 abgeschlossen sein.

 

Pressemitteilung Nr. 089/14
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Pressemitteilung 13. März 2014

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