27. März 2015

Pressemitteilung

Söder: Burggarten der Kaiserburg ist wieder geöffnet

„Der 8.000 m² große Burggarten der Kaiserburg ist ab sofort wieder geöffnet“, sagte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder heute in Nürnberg. Der beliebte Erholungsplatz aus dem 19. Jahrhundert ist bekannt für seinen Reichtum an verschiedensten Blumen und Sträuchern. Während der Wintermonate blieb der Burggarten aus Gründen der Verkehrssicherheit geschlossen.

Die Entstehung des Burggartens liegt bereits über 160 Jahre zurück. 1852 beschloss König Maximilian II. von Bayern, die nördlichen Festungswerke der Kaiserburg zum „Schlossgarten“ umzuwandeln. Drei Jahre später stellte der Oberhofgärtner Karl Effner seine Pläne vor. Sie sahen vor, die Aufenthalts- und Schmuckflächen auf den drei vorspringenden Bastionen auf geometrischen Grundrissen anzulegen. Die Zwingerflächen, die die Bastionen verbinden, gestaltete Effner im landschaftlichen Stil mit schablonenartig geschwungenen Fußwegen an der Randpflanzung entlang. Die innen liegenden Rasenflächen bepflanzte er mit Obstbäumen, kleineren Zierstrauchgruppen und Blumen. Auf Wunsch des Königs sollten die Nürnberger Bürger freien Zugang zum Schlossgarten erhalten. Nach der Zerstörung des Gartens im 2. Weltkrieg begann 1949 seine Wiederherstellung. Die weniger beschädigten Verbindungsflächen des Zwingers wurden repariert und leicht modifiziert. Die drei Gartenbereiche auf den Bastionen wurden komplett neu gestaltet. Bis heute hat der Burggarten seine besondere Atmosphäre bewahrt und gilt immer noch als eine Oase der Ruhe inmitten der Großstadt.

 

Pressemitteilung Nr. 123/15
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Pressemitteilung 27. März 2015

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