15. April 2016

Pressemitteilung

Schloss Johannisburg wird saniert und erhält kostenfreien WLAN-Hotspot

Freistaat investiert 24 Millionen Euro // Schloss bleibt für Besucher geöffnet // Neue Hotspots @Bayern-WLAN: Unbegrenzt, kostenfrei und sicher surfen

„Schloss Johannisburg ist das Wahrzeichen von Aschaffenburg und eines der bedeutendsten Schlösser Unterfrankens. In den nächsten neun Jahren investiert der Freistaat rund 24 Millionen Euro, um das Schloss komplett zu sanieren“, kündigte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei einem Ortsbesuch und der Freischaltung des neuen Hotspots im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg am Freitag (15.4.) an. Neben den Maßnahmen auf der Festung Marienberg handelt es sich derzeit um die bedeutendste Sanierung der Schlösserverwaltung in Unterfranken. „Ab sofort kann auch jeder Besucher des Schlosses Johannisburg in Aschaffenburg ohne Begrenzung, sicher und mit Jugendschutzfilter im Internet surfen – dank @BayernWLAN“, teilte Söder mit. Im Schloss ist nun freies WLAN verfügbar.

Mit dem Aufstellen der Gerüste an Westturm und Mainflügel hat im März der erste Bauabschnitt begonnen. Nach Außenarbeiten an der roten Sandsteinfassade des Mainflügels folgt eine Instandsetzung im Inneren. Ab Ende 2016 sollen die fürstlichen Wohnräume und die Staatsgemäldegalerie renoviert und die Haustechnik vollständig erneuert werden. Die Hofbibliothek zieht dann in die neu gestalteten Räume im Erdgeschoß auf der Nordseite des Stadtflügels. Die Umgestaltung dieser Flächen beginnt ab Anfang 2017. Die freiwerdenden Flächen der heutigen Hofbibliothek werden anschließend zu neuen Ausstellungsräumen für Wechselausstellungen umgebaut. Für den ersten Bauabschnitt, der voraussichtlich bis Ende 2018 abgeschlossen sein wird, hat der Freistaat Bayern 11,71 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Besucher können das Schloss trotz der Arbeiten besichtigen. Zu sehen ist neben dem Städtischen Schlossmuseum auch eine spannende Projektion, die den Hochaltar in der Schlosskirche inszeniert. Ausschließlich die Staatsgalerie, die Paramentenkammer und die fürstlichen Wohnräume sind bis auf weiteres geschlossen (regulärer Eintritt wird auf 3,50 Euro ermäßigt). Bei einem Besuch können jetzt dank @Bayern-WLAN Informationen vor Ort mittels eines Smartphones abgerufen sowie Erinnerungsfotos an Freunde, Verwandte oder Bekannte verschickt werden. Das kostenfreie WLAN ist im Eingangs- und Kassenbereich sowie im westlichen Teil des Innenhofes des Schlosses verfügbar.

Der Freistaat investiert rund zehn Millionen Euro, um allen Bürgern ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot zu ermöglichen. „Freies WLAN ist ein echter Standortvorteil. Damit stärken wir weiter die digitale Chancengleichheit und sorgen für gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern. Mit dem @BayernWLAN erhält jede Gemeinde die Möglichkeit, Bürgern und Touristen an ihren attraktiven Plätzen die digitale Welt zu erschließen“, sagte Söder.

Der Freistaat Bayern soll bis 2020 mit einem engmaschigen Netz von kostenfreien WLAN-Hotspots überzogen werden. „Damit wird der Freistaat WLAN-Land Nr. 1 in Deutschland“, betonte Söder. Im ersten Zug richtet das Finanzministerium Hotspots an 100 Standorten im Bereich des Finanzressorts ein: eine staatliche Behörde in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt, darunter 11 Schlösser und Burgen sowie zusätzlich 15 Schiffe der staatlichen Seenschifffahrt erhalten einen Hotspot. Das Netz aus frei zugänglichen Hotspots wird kontinuierlich verdichtet. Alle geeigneten staatlichen Behörden und kommunalen Standorte sollen mit freiem WLAN ausgestattet werden. So entsteht ein enges Netz an 5.000 Standorten in ganz Bayern mit über 10.000 Zugangspunkten. Außerdem bietet der Freistaat den Kommunen bei deren eigenem Ausbau von freiem WLAN attraktive Rahmenbedingungen: Kommunen sollen den Rahmenvertrag des Freistaates nutzen und mit Hilfe des BayernWLAN Zentrums Straubing eigene Hotspots einrichten.

 

Pressemitteilung Nr. 195/16
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Pressemitteilung 15. April 2016

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