1. Juni 2016

Pressemitteilung

Söder: Moderne Kunst im historischen Schloss Dachau

Kunstausstellung mit Werken von Georg Baselitz eröffnet

Dachau war im 19. Jahrhundert eine der bedeutendsten deutschen Künstlerkolonien. Künstler wie Carl Spitzweg, Max Liebermann, Lovis Corinth oder Emil Nolde siedelten sich dort vor den Toren Münchens an. „Kunst und Kultur sind die größten Schätze unserer Heimat. Kultureller Reichtum bringt auch hohe Zinsen als harter Standortfaktor. Georg Baselitz ist einer der bedeutendsten lebenden Gegenwartskünstler. Die Ausstellung mit seinen Werken im historischen Ambiente eines der schönsten Renaissance-Festsäle in Schloss Dachau ist eine einzigartige Symbiose von Alt und Neu“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der festlichen Eröffnung der Ausstellung „Mit Richard unterwegs. Druckgraphik von 1995 bis 2015“ in Dachau am Mittwoch (1.6.) fest.

Georg Baselitz wurde bekannt als „Enfant terrible“ der deutschen Künstlerszene. Er hat Nationalsozialismus und Sozialismus in der DDR erlebt. Die Volksbank Raiffeisenbank Dachau eG zeigt in Kooperation mit der Stadt Dachau, dem Landkreis Dachau und der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen eine einzigartige Ausstellung mit rund 200 Werken des Künstlers in Schloss Dachau. Die Ausstellung „Mit Richard unterwegs. Druckgraphik von 1995 bis 2015“ in Schloss Dachau ist vom 02. Juni bis 15. August 2016 dienstags bis sonntags jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags jeweils bis 22 Uhr. Ausnahmsweise ist die Ausstellung auch am Montag, 15. August 2016, zu sehen.

Die rund 200 Druckgraphiken, die in Dachau gezeigt werden, stellen „im wahrsten Sinne des Wortes alles auf den Kopf“, merkte Söder an. Die Werke laden dazu ein, Gewohnheiten in Frage zu stellen, vertraute Perspektiven zu verlassen und eingefahrene Denkstrukturen zu durchbrechen. Auch in der Politik sei es wichtig, Dinge einmal von einer anderen Seite zu betrachten. Dachau, das als Künstlerkolonie einst europaweite Geltung hatte, rücke mit der Ausstellung wieder ins Zentrum zeitgenössischer Kunst.

 

Pressemitteilung Nr. 285/16
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Pressemitteilung 1. Juni 2016

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