7. November 2017

Pressemitteilung

König Ludwig II.-Museum auf Herrenchiemsee ab sofort wegen Bauarbeiten geschlossen – Prunkräume weiter geöffnet

Das König Ludwig II.-Museum der Bayerischen Schlösserverwaltung auf Herrenchiemsee bleibt ab sofort bis voraussichtlich Ostern 2018 wegen Bauarbeiten geschlossen.

Im König Ludwig II.-Museum müssen Arbeiten an der Klimaanlage durchgeführt werden. Bereits im Frühjahr 2016 konnten Maßnahmen an der Kälteanlage und zum Brandschutz fertig gestellt werden. Nun wird die ruhigere Winterzeit genutzt, um auch die Klimaanlage zu erneuern. Die neue Klimaanlage verspricht eine wesentlich höherwertige Klimatechnik als die defekte, ca. 30 Jahre alte Klimaanlage. Die Maßnahmen werden auch zu einem deutlich geringeren Energieverbrauch beitragen. Die Baukosten liegen insgesamt bei ca. 900.000 Euro.

Die Prunkräume des Neuen Schlosses und das Augustiner-Chorherrenstift können wie gewohnt besichtigt werden. Geschlossen sind diese lediglich an den regulären Schließtagen am 24., 25., 31. Dezember und am 1. Januar sowie am Faschingsdienstag. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre haben in allen Schlössern, Burgen und Museen der Bayerischen Schlösserverwaltung freien Eintritt.

Das König Ludwig II.-Museum

Das 1987 eröffnete König Ludwig II.-Museum im Südflügel des Neuen Schlosses widmet sich den Lebensstationen Ludwigs II. von der Geburt bis zum frühen tragischen Tod anhand von gemalten Portraits, Büsten, historischen Fotografien und originalen Prunkgewändern. Als Mäzen des Komponisten Richard Wagner ging der König in die Musikgeschichte ein. Zu diesem Thema sind Portraits, schriftliche Dokumente sowie Theater- und Bühnenbildmodelle ausgestellt. Die "Königsschlösser" Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee sind ebenso dokumentiert wie die anderen Bauprojekte Ludwigs II. Originale Prunkmöbel aus dem zerstörten königlichen Appartement der Münchner Residenz oder aus dem ersten Schlafzimmer von Schloss Linderhof sind Höhepunkte des Museums. Schau- und Prunkstücke des Kunsthandwerks, vom König in Auftrag gegeben, dokumentieren den europäischen Rang der höfischen Münchner Kunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

 

Presse-Informationen:
Dr. Cordula Mauß und Franziska Hölzle
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 7. November 2017

| nach oben |