26. Juli 2019

Pressemitteilung

„… das Paradies unserer Kindheit“ – Der Prinzengarten im Schlosspark Rosenau

2019 jähren sich die Geburtstage von Prinz Albert und Queen Victoria zum 200. Mal. Die Bayerische Schlösserverwaltung hat dieses besondere Jubiläum zum Anlass genommen, den sogenannten Prinzengarten im Schlosspark Rosenau wieder aufleben zu lassen.

Im Schloss Rosenau, das den Coburger Herzögen als Sommerresidenz diente, stand den Prinzen Ernst und Albert in ihren Kindertagen ein eigener kleiner Gartenbereich im Schlosspark zur Verfügung; dort konnten sie sich selbst gärtnerisch betätigen. Das im Park hinter dem Kavaliershaus liegende Areal war zuletzt eine reine Rasenfläche. Im Jubiläumsjahr schmücken nun wieder Blumenbeete nach historischem Vorbild den einstigen Prinzengarten.

Prinz Albert und Queen Victoria besuchten mehrmals gemeinsam Coburg, auch als Witwe reiste Victoria immer wieder in die Heimat ihres geliebten Mannes. Ein Aquarell aus dem Jahr 1863 und eine historische Fotoaufnahme, die Queen Victoria vom Prinzengarten in Auftrag gegeben hatte, lieferten Hinweise über die einstige Gestaltung des Gartens. Die Gärtenabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung rekonstruierte die Grundrisse, die Gärtner der Schloss- und Gartenverwaltung Coburg legten die Beete an und bepflanzten sie mit Nelken, Nachtkerzen und Rosen sowie unterschiedlichen Sommerblumen wie Vanilleblume, Leberbalsam, Männertreu, Zinnie und Mehl-Salbei.

Informationstafeln beleuchten zudem die Geschichte des Prinzengartens und die Bedeutung der Rosenau für den späteren Gemahl Queen Victorias, der diesen Ort in einem Brief an seinen Bruder als das Paradies ihrer Kindheit bezeichnete.

Die Reminiszenz an den einstigen Prinzengarten wird bis Ende Oktober im Schlosspark Rosenau erlebbar sein.

Weitere Informationen zu Schloss und Park Rosenau finden Sie unter www.schloesser-coburg.de.   

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Franziska Wimberger
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 26. Juli 2019

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