2. Mai 2019

Pressemitteilung

Füracker: Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee erhält neue Leitung

Konstantin Buchner löst Josef Austermayer ab Juni 2019 ab

Die Leitung der Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee geht mit dem Monatswechsel in neue Hände über. Konstantin Buchner übernimmt ab Juni das Amt von Josef Austermayer, der sich in den Ruhestand verabschiedet. „Ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Arbeit an den scheidenden Schlossverwalter und alles Gute sowie viel Erfolg für den Nachfolger. Die Herreninsel mit der weltweit bekannten Attraktion des Königsschlosses von Ludwig II. ist ein zentraler Besuchermagnet für den gesamten Chiemgau. Auf Herrn Buchner warten dabei zusätzliche interessante Aufgaben, wie die Sanierung und die Wiedereröffnung des historischen Inseldoms oder die Bayerische Landesausstellung 2021 in den Rohbauräumen im Neuen Schloss Herrenchiemsee“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker aus Anlass des bevorstehenden Wechsels mit.

„Mit Josef Austermayer verabschieden wir einen verdienten, bis zum Schluss hochmotivierten und für die Anliegen der Inselbesucher stets offenen Verwaltungsvorstand, dem ich im Namen der Besucher und der Schlösserverwaltung nur herzlich für all seinen Einsatz Dank sagen kann, resümierte Bernd Schreiber, Präsident der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. In Austermayers Amtszeit als Vorstand auf der Herreninsel seit Januar 2000 fielen zahlreiche von der Schlösserverwaltung umgesetzte Angebotserweiterungen für die Besucher, die von der Inselmannschaft jeweils im täglichen Dienst am Besucher und Kunden gelebt und erfüllt wurden. Speziell im Chorherrenstift wurden mit der Galerie der Chiemseemaler und der Galerie Julius Exter wie auch mit der Wiederöffnung des Bibliotheksaals als Veranstaltungssaal und der museal genutzten barocken Festsäle zusätzliche Besucherziele etabliert.

Die Besucherführung wurde mit dem Bau des Servicezentrums am Anleger völlig neu organisiert. Im Neuen Schloss wurden mit dem Ausbau der Rohbauräume die Optionen für neue wechselnde Besuchsanlässe geschaffen. „Dass uns die Pinakothek der Moderne heuer hier zum fünften Mal mit ihrer hochrangigen Gegenwartskunst beehrt und das Haus der Bayerischen Geschichte 2021 nach 2011 erneut die Herreninsel als Schauplatz einer Landesausstellung wählt, zeigt überdeutlich, dass die Besucherprozesse ausgezeichnet laufen und Herr Austermayer ein gut disponiertes Team hinterlässt, so Schreiber. „Die Schlösserverwaltung bietet für die Landesausstellung den idealen Schauplatz. Herrenchiemsee verkörpert die Spätblüte und die Krise der Monarchie. Bereits bei der Landesaustellung 2011 hat sich die Organisation und Infrastruktur auf Herrenchiemsee für eine derartig bedeutende Ausstellung bewährt. Diese fand ebenfalls in Herrenchiemsee statt und war mit fast 600.000 Besuchern die bislang erfolgreichste Landesausstellung. Eine ideale Werbung für einen Besuch auf Herrenchiemsee“, hob Füracker hervor.

Umso wertvoller sei es, dass mit Konstantin Buchner ein bestens auf die Aufgabe vorbereiteter Amtskollege gewonnen werden konnte, um die Verwaltung künftig zu führen, so Schreiber. Buchner ist im Chiemgau aufgewachsen. Nach dem Studium zum Ingenieur der Landespflege, gehört er der Schlösserverwaltung seit mittlerweile 29 Jahren an. Nach 3 Jahren in der zentralen Gärtenabteilung in Nymphenburg übernahm er 1993 die Leitung der Gartenbereiche des UNESCO-Weltkulturerbes der Residenz Würzburg und weiterer Anlagen. Die volle Verantwortungsspanne eines behördenleitenden Vorstands trägt er seit 2007, als er die Leitung der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach übernahm. Seit 2014 leitet er die Schloss- und Gartenverwaltung Aschaffenburg. Schreiber: „Er hat die Erfahrungen zahl- und erfolgreicher Projektarbeiten im Gepäck, ist in der Schlösserverwaltung bestens vernetzt und geachtet und konnte seine Sozial- und Führungskompetenz an allen Stationen unter Beweis stellen. Besser könnte es nicht sein.“

 

Pressemitteilung Nr. 094/19
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat
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Pressemitteilung 2. Mai 2019

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