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2. Oktober 2020

Pressemitteilung

Füracker: Neue Residenz Bamberg strahlt wieder in altem Glanz

2. Bauabschnitt der Generalinstandsetzungsarbeiten ist abgeschlossen // Fürstbischöfliche Wohnräume wiedereröffnet

„Die Neue Residenz Bamberg ist ein Meisterwerk des fränkischen Barock und wichtiger Teil der Geschichte und unserer Heimat in Bayern. Es freut mich daher ganz besonders, dass sie nach umfassenden Restaurierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen wieder in ihrem alten Glanz erstrahlt“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Freitag (2.10.) bei der Wiedereröffnung der Fürstbischöflichen Wohnräume in der Neuen Residenz Bamberg. „Das Appartement des Fürstbischofs ist nun wieder ein Höhepunkt im Rundgang durch die Residenz. Alle Besucherinnen und Besucher können zahlreiche originale Objekte, wie den Schreibtisch des Fürstbischofs Adam Friedrich von Seinsheim, besichtigen“, so Füracker weiter. Die Fürstbischöflichen Wohnräume waren seit 2016 zur umfänglichen Restaurierung geschlossen.

Die Neue Residenz Bamberg war über 200 Jahre von 1700 bis 1919 ein Mittelpunkt der fränkischen und bayerischen Politik. Dieses kulturelle Erbe gilt es für künftige Generationen zu bewahren und zu erhalten. „Insgesamt hat der Freistaat rund 13,6 Millionen Euro in die beiden jetzt abgeschlossenen Bauabschnitte investiert. Das ist die bislang größte Investition in den Erhalt in der rund 400-jährigen Geschichte der Residenz“, betonte Füracker. Bei den Instandsetzungsarbeiten wurden unter anderem die gesamten Dachflächen mit der altdeutschen Schiefereindeckung aufwendig saniert. Auch die Fassaden zeigen sich nach dem Neuanstrich wieder in historischer Farbigkeit. Ein besonderer Blickfang ist das neue Wandbild, das auf Basis historischer Befunde an der Fassade des weithin bekannten Rosengartens geschaffen wurde. In den Fürstbischöflichen Wohnräumen wurden alle Oberflächen aufwendig restauriert, die Räume nach historischem Vorbild neu möbliert und mit modernster Lichttechnik ausgestattet. Der Kaisersaal erstrahlt nach den umfangreichen Arbeiten an Decke und Wandflächen wieder in seinem vollen Glanz.

Die Neue Residenz, die von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut wird, vereinigt sich zusammen mit dem Dom und anderen bedeutenden baulichen Zeugnissen aus einem Jahrtausend Bamberger Geschichte zu einer der großartigsten Platzanlagen Deutschlands. Sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Altstadt Bamberg“. Mit ihrer baulichen Entwicklung an dominanter Stelle im Stadtbild und in ihrer im Laufe der Jahrhunderte immer wieder ergänzten und erneuerten Ausstattung legt die Residenz bauliches Zeugnis ab über mehrere Jahrhunderte wechselvoller Geschichte. Die Neue Residenz ist die erste große Residenz des Barock in Franken und größtes profanes Einzeldenkmal Bambergs. Sie ist im Gegensatz zu anderen Residenzen in Aschaffenburg, Würzburg oder München von Kriegszerstörungen verschont geblieben. So sind die Raumdekorationen aus über drei Jahrhunderten nahezu vollständig erhalten.

 

Pressemitteilung Nr. 201/20
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat
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Pressesprecher: Dennis Drescher
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Pressemitteilung 2. Oktober 2020


 
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