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23. April 2021

Pressemitteilung

Beginn der Kaskadensanierung im Schlosspark Seehof

Infotafeln vor Ort präsentieren die gesamten Restaurierungsmaßnahmen.

Im Rahmen der umfangreichen Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Schlossanlage Seehof lässt die Bayerische Schlösserverwaltung auch die Kaskade restaurieren, die zwischen 1985 und 1995 als Schlüsselstück der Revitalisierung der Parkanlage wiederaufgebaut wurde. Es werden Schäden behoben, die durch den laufenden Betrieb entstanden sind. Die Arbeiten können wegen der verwendeten Materialien nur bei zuverlässig frostfreiem Wetter ausgeführt werden und finden daher über den ganzen Sommer hinweg statt. Bedauerlicherweise kann die Kaskade deshalb in diesem Jahr nicht in Betrieb genommen werden.

Mit Bautafeln vor Ort informiert die Bayerische Schlösserverwaltung die Besucherinnen und Besucher von Schloss und Park Seehof ausführlich über die einzelnen Schritte der Restaurierungs- und Instandsetzungsmaßnahme an Schloss, Parkmauern und Parkausstattung. Die am Westflügel und den beiden westlichen Ecktürmen des Schlosses begonnene Dachsanierung wird aktuell am Nord- und Südflügel fortgesetzt, parallel dazu werden nun verstärkt auch Arbeiten an den Fassaden ausgeführt. Darüber hinaus sind in der weitläufigen Anlage in diesem Jahr Arbeiten an den Parkmauern und Restaurierungen an den Skulpturen und weiterer Ausstattung vorgesehen.

Die Restaurierungs- und Instandsetzungsmaßnahme führt das Staatliche Bauamt Bamberg im Auftrag der Bayerischen Schlösserverwaltung durch.
Weitere Informationen erhalten Sie im Pressearchiv

Der Schlosspark Seehof kann unter Einhaltung der geltende Schutz- und Hygienevorschriften besucht werden. Tagesaktuelle Informationen zum Besuch von Schloss Seehof und unseren weiteren Sehenswürdigkeiten sind unter www.schloesser.bayern.de abrufbar.

Schloss Seehof wurde ab 1686 als Sommerresidenz mit Garten für die Bamberger Fürstbischöfe errichtet. Die natürliche Erhebung, auf der das Schloss steht, ließ Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn in strenge Terrassen umformen und teilte den Garten in sechs große Quartiere. Damit schuf er die bis heute erhaltene Gartenstruktur, die innerhalb der Barockgärten in Deutschland eine Sonderstellung einnimmt und eher an Gärten italienischer Villen oder holländischer Anlagen erinnert als an die sonst üblichen französischen Vorbilder. Orangerien, Brunnen mit Fontänen, Heckentheater, Boskett- und Broderieparterre vervollständigten die Anlage. Im Mittelpunkt des Gartens steht die 1772 geschaffene, nach der Säkularisierung zunehmend verfallene und 1995 wieder in Betrieb genommene Kaskade. Ihr Programm verkündet den Ruhm des Herkules, stellvertretend für den des Fürstbischofs.

 

Presse-Informationen:
Ines Holzmüller und Franziska Wimberger
Pressesprecherinnen der Bayerischen Schlösserverwaltung
Telefon 089 17908-160 und -180, Fax 089 17908-190, presse@bsv.bayern.de


Pressemitteilung 23. April 2021


 
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